Fälle von Kindeswohlgefährdung nehmen zu

Der Kita-Zweckverband im Bistum Essen macht sich erneut für das Thema Kinderschutz stark. In den vergangenen Jahren haben die Fälle von Kindeswohlgefährdung – vor allem in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet – stark zugenommen.

Erzieherinnen und Erzieher sehen sich in diesem Zusammenhang mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert. „Kinder haften ihr Leben lang für die Nachlässigkeiten und Unterlassungen von Erwachsenen“, erklärt Peter Wenzel, Geschäftsführer des Kita-Zweckverbands. „Deshalb kann man nicht oft genug auf das Thema Kinderschutz hinweisen.“ Der Träger von 271 Kindertageseinrichtungen hat nun eine Broschüre herausgegeben, die über rechtliche Grundlagen sowie den Schutzauftrag und Präventionsmöglichkeiten informiert. Gleichzeitig machen Plakate und Postkarten auf das Thema aufmerksam und verweisen auf die Publikation „Als einer der größten Träger von Kindertageseinrichtungen sehen wir es als unseren Auftrag, regelmäßig und durch innovative Aktionen deutlich zu machen, dass der Kinderschutz immer oberste Priorität haben muss“, so Wenzel weiter. Der Kita-Zweckverband im Bistum Essen ist einer der größten freien Träger in Deutschland. In über 270 Einrichtungen in den Städten, Kreisen und Kommunen des Ruhrbistums bietet er rund 17 000 Plätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt an.