Es gibt schon viele Angebote – die gilt es jetzt zu koordinieren

„Diese Veranstaltung verstehen wir als Einstieg“, sagte Sozialdezernent Rainer Weichelt. Rund 60 Teilnehmer seien ein Beleg dafür, dass es ein großes Interesse gebe, bei der Hilfe für Flüchtlinge zusammenzuarbeiten. „Die Mitglieder aus Vereinen und privaten Initiativen haben sich gestern kennengelernt – eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Miteinander. Sie haben sich mit großem Engagement an den Workshops beteiligt“, berichtete Weichelt nach der Veranstaltung. Man habe festgestellt, dass es bereits viele Angebote gebe – Sport, Kultur, Sprachkurse, Betreuung –, die es jetzt sinnvoll zu bündeln gelte. Als Probleme bei der Unterstützung von Flüchtlingen wurden beispielsweise die Sprachbarrieren und die mangelnde Mobilität der Flüchtlinge benannt. Gelobt wurde die Spendenbereit-schaft der Bürger. Allerdings: Auch in diesem Punkt bedarf es der Koordination. Weichelt: „Das Gute ist oft nicht das Richtige.“ Konkret: Manchmal ist die gut erhaltene Clubgarnitur schlicht viel zu groß, und eine Matratze wäre sinnvoller gewesen. Alle Ergebnisse der Workshops will die Stadtverwaltung jetzt dokumentieren und den Teilnehmern zukommen lassen. In einem halben Jahr will man sich wieder treffen und „systematisch an die Abarbeitung gehen“. Alle seien sich bewusst, dass noch ein weiter Weg zurückzulegen ist, bis alle Räder ineinander greifen.