Entscheidung aufgeschoben
14.04.2010 | 17:51 Uhr 2010-04-14T17:51:00+0200
Gladbeck.Noch ist über die Zukunft der Notfallpraxis am Barbara-Hospital nicht entschieden worden. Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung will erst eine Analyse der Patientenzahlen erstellen.
Dies ist das Ergebnis einer Vorstandssitzung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Dortmund. Wie berichtet, soll die Gladbecker Einrichtung am Barbara-Hospital im Zuge der Neuordnung der Notfallpraxen aufgegeben werden. Dagegen hat es massive Proteste sowohl der Bürger, der Politik als auch der Ärzteschaft gegeben. 7500 Unterschriften wurden bisher gesammelt.
Die Argumente der Gladbecker hätten zwar bei der Diskussion der KV eine Rolle gespielt, so Pressesprecher Andreas Daniel, aber noch keine Entscheidung herbei geführt. Vielmehr wurde nun die Verwaltung mit einer Untersuchung der Patientenzahlen der Gladbecker Notfallpraxis beauftragt. Erst wenn diese Analyse vorliegt, will die KV erneut beraten. Frühestens in zwei Wochen.
10:29
Wie ist das denn zu verstehen?
Vor Wochen entscheiden die Halbgötter in Weiß in Dortmund, dass wir Gladbecker die Notfallpraxis nicht brauchen und künftig nach Marl oder Bottrop fahren sollen.
Dan steigen wir auf die Barrikaden, machen Unterschriftensammlungen immerhin 8000 ! und zwingen die hohen Herren, sich noch einmal mit dem Thema zu beschäftigen.
Das können Sie dann aber nicht, weil sie gar keine Patientenzahlen haben?
Geht´s noch?
Auf welcher Basis haben die denn beim ersten Mal gegen uns entschieden?
Gewürfelt?
Kaffeesatz?