Ellinghorst: Halde bleibt im Fokus

Die Drainage gegen die Gasgefahr an der Halde Ellinghorst kommt, wahrscheinlich im Sommer. Das wurde im Umweltausschuss am Montagabend deutlich.

Möglicherweise seien aber weitere Maßnahmen nötig, so die Experten im Ausschuss. Etwa Sicherungen von Produktleitungen von RAG und Ruhröl. Dazu benötige man aber zusätzliche Beprobungen, Gutachten, Beweissicherungen und Duldungsvereinbarungen. Eine Grundwassersanierung, so viel steht offenbar fest, gehört aber nicht dazu. Der Politik dauert das Ganze zu lange. „Seit 1988 geht das jetzt schon“, wetterte Wendel vorm Walde (SPD). „Die Zeitschiene ist niederschmetternd“, klagte Wolfgang Wedekind (SPD).

Ursache ist, so die Experten, dass die Methankonzentration nicht so zurückging, wie einst prognostiziert. Andererseits sei in der Halde keine Methanblase, die man einfach absaugen könne. Es gebe auch keinen Druck in der Deponie. Und es habe sich ein Kohlendioxid- und Sauerstoff-Problem herausgestellt. Das Referat Umwelt ist angesichts dieser Gemengelage froh, dass die Drainage nun kommt, hieß es.