Einladung zur Kinderhospizarbeit in Gladbeck

Birgit Reichman, Rainer Lenz und Ulrike Lenz arbeiten ehrenamtlich für den Kinderhospizdienst in Gladbeck.
Birgit Reichman, Rainer Lenz und Ulrike Lenz arbeiten ehrenamtlich für den Kinderhospizdienst in Gladbeck.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
AKHD Emscher-Lippe informiert über die kostenfreie Begleitung und Unterstützung von Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind.

Gladbeck..  Unter dem Motto „Eine Stadt wird grün“ informiert der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe am Mittwoch über die Begleitung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen – und möchte zugleich dazu beitragen, das Thema Tod und Sterben zu enttabuisieren.

Dazu werden grüne Bänder verteilt und die Gladbecker Fußgängerzone mit Bändern und grünen Luftballons geschmückt. Am Infostand vor der WAZ-Redaktion an der Horster Straße 10 werden gebackene Waffeln angeboten und die Gladbecker Bürger sowie die eingeladenen Kinderärzte als Netzwerkpartner begrüßt und informiert. Zudem fahren Fahrzeuge der Stadt, der Feuerwehr, des Zentralen Betriebshofes mit dem grünen Band, um auf die Aktion, die bundesweit am 10. Februar stattfindet, aufmerksam zu machen.

Das Ziel des Tages der Kinderhospizarbeit ist es, Menschen zu motivieren, sich mit dem Kinderhospizdienst zu solidarisieren, das Angebot bekannter zu machen sowie Ehrenamtler und finanzielle Unterstützer zu finden, um die Arbeit zu unterstützen.

Seit Mai 2013 in Gladbeck

Der Ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienstes Emscher-Lippe ist seit Mai 2013 am Vereinssitz am Kirchplatz 5 mitten im Zentrum von Gladbeck erreichbar. Von hier

begleiten derzeit rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kostenfrei 21 Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt oder bereits verstorben sind. Betroffenen Familien werden im Umkreis von 50 Kilometern betreut und kommen derzeit aus den Städten Bottrop, Dorsten, Gladbeck, Gelsenkirchen, Oberhausen und Voerde.

In den Gladbecker Räumlichkeiten fördert der AKHD Emscher-Lippe die Selbsthilfe. Familien in ähnlichen Lebenslagen können sich beim Elternfrühstück und Familiencafé austauschen. Auch gemeinsame Veranstaltungen, wie 2015 das Sommerfest am Kotten Nie, werden durchgeführt.

Ehrenamtliche geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen langfristig, oft über Jahre, an der Seite der betroffenen Familie und bieten Möglichkeit zur Entlastung. Sie hören zu, gehen mit den Kindern spazieren, spielen und sind Ansprechpartner für Themen wie Trauer, Tod, Abschied und den Alltag mit einem erkrankten Kind.

Das am Mittwoch verteilte grüne Band ist das Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit und drückt die Hoffnung aus, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und den Familien verbünden. akhd-emscher-lippe.de