Einhelliges Ja zur Hilfe für Irak-Flüchtlinge

Ohne Diskussion und mit einem überzeugenden, einhelligen Votum stimmte der Rat der Stadt zu, sich am Projekt „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ zu beteiligen und dafür 5000 Euro bereitzustellen. Damit kann die Caritas im Nord-Irak in der Region Dohuk einen weiteren Container für Flüchtlingsfamilien aufstellen, die vor dem Terror der IS-Milizen geflohen sind und nun bei Minustemperaturen in einfachen Zelten ausharren müssen. Das von dem Wattenscheider Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel initiierte Projekt war auch bei der Vorstellung im Gladbecker Integrationsrat auf Zustimmung gestoßen. Andere Ruhrgebietsstädte haben sich ebenfalls schon zur Beteiligung bereit erklärt. Jeder Container wird den Namen der Stadt tragen, die ihn finanziert hat. Geplant ist ein Dorf mit 100 Containern.

Angesichts der gefühlten Machtlosigkeit gegenüber der brutalen Gewalt der Dschihadisten, die Christen, Jesiden und Schiiten gnadenlos verfolgen, sei diese „Hilfe ein kleiner, positiver Beitrag“, wertete Bürgermeister Roland die Gladbecker Beteiligung. „Wir tun gut daran, uns an der Initiative zu beteilgen.“