Eine Flasche Wasser im Auto ist so wichtig wie Benzin im Tank

Wenn Autofahrer sich jetzt ans Steuer setzen, sollten sie immer etwas zu trinken dabei haben. „Eine Flasche Wasser im Auto ist so wichtig wie das Benzin im Tank“, sagt Stefan Markus, verantwortlich für die Erste-Hilfe-Ausbildung im Malteser Hilfsdienst. Hitze im Auto kann unangenehm Folgen haben: Kopfschmerzen, Dehydrierung, Übelkeit bis hin zum Sonnenstich und plötzlicher Fahruntauglichkeit. Die Malteser geben sechs wichtige Ratschläge:

Ausreichend Flüssigkeit – am besten Wasser ohne Sprudel – mitnehmen. Besonders bei Fahrten über die Autobahn auf ausreichende Versorgung aller Fahrzeuginsassen achten. Schon ein Stau kann zu langen Wartezeiten führen.

Klimaanlage einschalten, aber nicht zu stark abkühlen. Die ideale Temperatur liegt bei rund 20 Grad. Zu große Temperaturunterschiede kann der Körper nicht ausgleichen, eine Erkältung kann die Folge sein.

Wer keine Klimaanlage hat und eine längere Fahrt über die Autobahn plant, sollte immer mal wieder ein feuchtes Tuch in den Nacken legen.

Angemessen fahren. Die Hitze erhöht die Reaktionszeit – auch der anderen Autofahrer. Fahrfehler passieren jetzt häufiger. Häufiger Pausen einlegen.

Kinder nicht in der direkten Sonne sitzen lassen, auch nicht im Cabrio; denn einen Sonnenstich kann es auch geben, obwohl der Fahrtwind ein kühles Gefühl vermittelt. Entscheidend ist wie beim Sonnenbrand die Intensität der Sonneneinstrahlung. Für hinten sitzende Kinder Schutzmatten an den Fenstern befestigen.

Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten ihren Arzt nach Besonderheiten oder Wechselwirkungen befragen. Zum Beispiel müssen blutdrucksenkende Medikamente in den Sommermonaten oft etwas reduziert werden. Grund ist, dass die Wärme den Blutdruck zusätzlich senken kann.