Ein RendezVous mit Gott und der Welt in Gladbeck

Das Team des Gladbecker Pfarrmagazins „RendezVous“ (v.l.):  Christane Günthör, Dr. Elke Dißelbeck-Tewes, Ludger Schollas und am Laptop Andreas Willmes.
Das Team des Gladbecker Pfarrmagazins „RendezVous“ (v.l.): Christane Günthör, Dr. Elke Dißelbeck-Tewes, Ludger Schollas und am Laptop Andreas Willmes.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Redaktionsquartett hat die sechste Ausgabe des Gladbecker Pfarrmagazins in der Mache, das am 21. März erscheint. Ein Ziel ist es, Anstöße zu geben.

Gladbeck.. Zwei Damen und zwei Herren stecken die Köpfe zusammen. Das Gespräch dreht sich an diesem Vormittag in diesem Kreise um die Frage: Welches Cover-Foto soll Gladbeckern Lust machen auf die kommende Ausgabe der „RendezVous“?

Dr. Elke Dißelbeck-Tewes, Christiane Günthör, Andreas Willmes und Pastoralreferent Ludger Schollas arbeiten mit Hochdruck am mittlerweile sechsten Heft des Pfarrmagazins. „Beten“ soll das Leitthema sein – liegt vielleicht bei einem kirchlichen Blatt auf der Hand. Aber Willmes weiß: Selbst für Menschen, die ins Kirchenleben involviert sind, ist ein Gebet im Alltag nicht mehr selbstverständlich.

Ein Thema für „RendezVous“. Schließlich fällt die Entscheidung in der Bilderfrage: Christiane Günthör, die Fotografin im Team, übernimmt die Aufgabe – oder besser gesagt: die Aufnahme. Ein jeder bekommt einen Auftrag, die Ergebnisse sollen beim nächsten Redaktionstreffen vorliegen. Das fertige Produkt – so die Planung – kommt am 21. März ‘raus.

Zweimal jährlich

Zweimal jährlich können Leser bei „RendezVous“ Menschen in Gladbeck treffen: bei ihrer Arbeit, in ihrem Alltag, in ihrer Rolle innerhalb der Gemeinde oder bei ihrem oftmals ehrenamtlichen Engagement. Das Redaktionsquartett berichtet in dem Magazin über Gott und die Welt (in Gladbeck). Die Pfarrgemeinde finanziert die Publikation. Andreas Willmes, der für das Layout verantwortlich zeichnet, hebt hervor: „Kirche ist bunt, lebendig und aktiv in Gladbeck!“ Und das soll die Leserschaft auch vor Augen haben.

Stets hat eine Ausgabe ein Leitthema. Dabei kommen durchaus auch kritische Ansichten zur Sprache, betont Elke Dißelbeck-Tewes. „Frauen in der Kirche“ ist so ein Stoff, der zu Diskussionen anregt. Oder: „Beruf und Berufung – Kirche als Arbeitgeber“. Schließlich, und das ist Schollas wichtig: „RendezVous“ ist nicht das „übliche Format einer Kirchenzeitung“: „Wir wollen keine Pfarrnachrichten sein, sondern Anstöße geben.“

In der November-Ausgabe 2012 warf „RendezVous“ beipielsweise die Frage auf: „Ist Religion Privatsache?“ Die Antwort? – die geben zwei Gladbecker. Christian Enxing als Mitglied des Kirchenvorstandes der Pfarrei St. Lamberti bezieht ebenso Stellung wie Ralf Michalowsky, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Laizismus der Linken in Nordrhein-Westfalen. „In der Vergangenheit ist es uns gelungen, Pro und Contra zu einem Thema zu bringen“, sagt Andreas Willmes.

Gastbeiträge und Kinderseiten

Gastbeiträge gehören zum Magazin wie Berichte über Aktivitäten aus der Gemeinde und spirituelle Impulse. Und auch Seiten für Mädchen und Jungen sind ein Muss. Christiane Günthör: „Die Jugendlichen füllen ihre Seiten selbst.“ „RendezVous“ will nicht nur das Leben in der Stadt facettenreich abbilden und informieren, sondern auch laut Elke Dißelbeck-Tewes die Gemeinschaft fördern. Ludger Schollas: „Wir haben den Anspruch, kirchliches Leben in Gladbeck ins Bild zu nehmen.“