Ein Reformator für die NRW-Regierungschefin
03.02.2012 | 17:58 Uhr 2012-02-03T17:58:00+0100
Gladbeck. Eine Delegation des Gladbecker Martin Luther Forums Ruhr wurde jetzt in der Düsseldorfer Staatskanzlei von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) empfangen.
2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers vom 31. Oktober 1517 bekanntlich zum 500. Mal. 500 Jahre Reformation also – das Martin Luther Forum Ruhr hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der Reformation im Ruhrgebiet lebendig und erlebbar zu machen.
In Düsseldorf sprachen nun Vertreter des Forums mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft über Perspektiven zum Reformationsjubiläum in Nordrhein-Westfalen. Die Ministerpräsidentin zeigte sich überzeugt: „Luther 2017 ist ein Thema von allgemein kulturgeschichtlicher Relevanz, das auch an Rhein und Ruhr von Bedeutung ist.“
Zu Beginn des Gesprächs hatte Martin Grimm, Vorsitzender des Beirats des Martin Luther Forum Ruhr, der Ministerpräsidentin eine Lutherfigur von Ottmar Hörl überreicht. Eine entsprechende Ausstellung war bekanntlich im vorigen Jahr in Gladbeck zu sehen. „Wir freuen uns sehr über das persönliche Engagement von Hannelore Kraft im Rahmen der Lutherdekade und über die Anerkennung, die das Martin Luther Forum Ruhr durch die Landesregierung erfährt“, sagte Dr. Grimm.
Die Lutherfigur von Ottmar Hörl will das Forum als Lutherbotschafter für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 verstanden wissen. 2010 hatte der bundesweit bekannte Objektkünstler auf dem Marktplatz von Wittenberg 800 solcher Figuren installiert. Ein Jahr später zeigte dann das Martin Luther Forum Ruhr die Hörl-Installation „Hier stehe ich…“ in der ehemaligen evangelischen Markuskirche an der Bülser Straße.
Das denkmalgeschützte Kirchen-Ensemble wurde im Jahr 2008 vom Forum-Trägerverein übernommen und auch mit Städtebauförderungsmitteln des Landes aufwändig zum Martin Luther Forum umgebaut.
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