Ein neues Lebensgefühl dank einer Hüftprothese

Die heutige Medizin macht es möglich: Die Menschen werden immer älter. Die Hüften machen das aber nicht immer mit, und die Patienten stehen vor der Entscheidung: Hüftprothese oder Schmerzen. Das Büro für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe will Hilfestellung geben und lädt für Mittwoch, 11. Februar, ab 16 Uhr zu einem Gesundheitstalk zum Thema Hüftprothesen ins Fritz-Lange-Haus ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Es trifft meist Ältere

„Wir wollen den Leuten ein bisschen die Angst vor einer Operation nehmen“, erklärt Dr. Thomas Bredendiek, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Barbara-Hospital. Das Gros der Menschen, die unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen leiden, sei zwischen 60 und 75 Jahre alt.

In einem 45-minütigen Vortrag möchte Bredendiek darüber aufklären, wann eine Hüftprothese nötig ist und wie eine Operation abläuft. Nach den Ausführungen des Mediziners haben die Besucher noch die Möglichkeit, Fragen an den Arzt zu stellen. „Häufig wollen Betroffene wissen, wie lange so ein Hüftgelenk hält“, weiß Bredendiek aus langjähriger Erfahrung.

Fredi Skopp, Mitarbeiter des Büros für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe, freut sich über jeden Bürger, der am Gesundheitstalk teilnimmt. Die Beratung richtet sich nicht nur an Betroffene, auch Angehörige können sich erkundigen.

Wer unentschlossen ist, sollte die Veranstaltung auf jeden Fall besuchen, rät Fredi Skopp. „Eine Hüftprothese kann ein ganz neues Lebensgefühl bedeuten“, erklärt Dr. Bredendiek. „Fahrradfahren, Joggen und Tennis spielen können nach der OP wieder möglich sein.“ Scherzhaft fügt er hinzu: „Wenn unsere Patienten aber vorher nicht Skifahren konnten, können sie es nach der Operation auch nicht!“