Ein Jahr „vertrauliche Geburt“

Bereits seit 1. Mai 2014 haben Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen müssen, die Möglichkeit die vertrauliche Geburt zu wählen. Auf diesen Jahrestag weist jetzt die katholische Beratungsstelle donum vitae hin.

Eine Schwangere, deren größte Sorge ist, dass jemand von der Schwangerschaft erfährt, sei in großer Not und meistens sehr allein, so das donum-vitae-Team. Diese Frauen benötigten besonders behutsame Begleitung während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Seit Mai letzten Jahres habe eine Frau, die ihre Schwangerschaft verheimliche, die Möglichkeit, sich unter einem Pseudonym beraten und ärztlich versorgen zu lassen. Auch in der Klinik könne sie mit ihrem Pseudonym ohne Angaben zur eigenen Person, ihr Baby sicher auf die Welt bringen. Das schütze die Gesundheit von Mutter und Kind.

Nach der Geburt, für die der Bund die Kosten übernehme, werde das Baby zur Adoption freigegeben. Den Vornamen des Kindes dürfe die Mutter bestimmen - ansonsten übernehme das Jugendamt die Namenswahl.

Wo die nächste Beratungsstelle ist, kann auf der Internetseite www.geburt-vertraulich.de abgefragt werden, so donum vitae in einer aktuellen Mitteilung.