Dreesen, Hochstraße 52: Michael Holm und Status Quo im Kopfhörer - Erinnern Sie sich?
29.12.2009 | 14:43 Uhr 2009-12-29T14:43:00+0100
Gladbeck. Die WAZ-Lokalredaktion wird vor dem Hintergrund der beachtlichen Leser-Resonanz zur 65. Folge der WAZ-Stadtspaziergänge auch im Jahr 2010 die Stadtspaziergangs-Serie noch ein wenig fortsetzen. Deshalb eine spezielle Frage an unsere kundigen Leserinnen und Leser.
Wer erinnert sich noch an das alte Plattengeschäft Dreesen an der Hochstraße 52? Dieser Plattenladen war in den 70er Jahren in Gladbeck die heißeste Adresse für gepflegten Musikgenuss vom Hifi-Plattenteller. Ob Status Quo oder Michael Holm, ob Wings oder Peter Alexander - hier gingen sie alle über den Plattenteller.
Es gab eine Extra-Verkaufstheke für die Single-Schallplatten; und drei Plattenspielerstationen für die LP-Kunden, die dort jeweils zu Zweit bequem Platz nehmen konnten, um sich den Sennheiser-Kopfhörer aufzusetzen. Und draußen rumpelte die Straßenbahnlinie 10 Richtung Oberhof oder Rathaus im Wechselverkehr eingleisig vorbei.
Senden Sie, falls möglich, bitte ein paar nostalgisch gestimmte E-Mail-Sätze dazu an:
Foto oben: Original-Stempel des Plattenfachgeschäftes Dreesen an der Hochstraße 52, datiert vom 6. Juni 1977; der Stempel gehört zu einer LP der deutschen Rockband "Lake", die in der zweiten Hälfte der 70-er Jahre erfolgreich in die Hitparaden stürmte. Mit Hilfe des Stempels und eines kurzen Tesafilm-Streifens wurden die Schallplatten-Hüllen auf diese Weise versiegelt, falls sie als Geschenk beim jeweiligen Geburtstagskind kein Gefallen fanden.
09:24
Ich bin erst 1973 geboren, aber ich kann mich noch an das tolle Geschäft im Glückauf-Center erinnern.
Man musste mit der Rolltreppe hinauf.
Das war toll. 1983, meine erste Single von UKW :-)
21:58
Ja, wie habe ich mich gefreut aus meiner Jugendzeit noch mal etwas über den Plattenladen Dreesen zu lesen. Es war der beste Plattenladen schlechthin. Und wir, Michael Bresgott und ich, waren verdammt oft dort.
23:11
#12
@GladbeckmeineHeimat
hääähh,
aber Danke,
jetzt weiß ich wenigstens, dass ich nicht weiß,
was sie mit Ihren Kommentaren mitteilen wollen.
Sie können mir aber schon glauben,
dass ich aus persönlichen Erfahrungen als Stammkunde mit Dreesen, weiß wovon ich rede.
Ob Ihnen das als Beweis genügt oder nicht ist mir völlig schnuppe, von daher ist das mit Leberwurst wohl Ihre persönliche Befindlichkeit, warum auch immer.
Wenn Ihnen das mit der Beweislast soooo wichtig ist, dann beweisen Sie doch erst einmal das Gegenteil, bevor Sie meine eigenen, sehr guten Erinnerungen, mit bei Dreesen in Frage stellen.
Vermutlich fragen Sie wohl auch nach dem Beweis für den Bericht vom Reissack der Sylvester in China umgekippt ist ;-)
So gelingt es immer vom eigentlichen Thema abzukommen. Wie war nochmal das Thema ?
01:32
Bei einem Plattenkauf in Essen war locker noch die Kohle für einen Kinobesuch übrig.
Die Filme kamen doch erst gefühlte 100 Jahre später erst nach Gladbeck .
Nebenbei habe ich P&C –Essen mit ganz anderen Preisen als in Gladbeck kenne gelernt.
13:26
# 11.
Mit meinem Taschengeld war es nicht weit her, daher habe ich nur wenig bei Dreesen erworben.Als Azubi ( 1972 ) ging es merklich besser, dann bin ich mit der Bahn ( Gladbeck-West ) nach Essen oder sogar nach Köln gefahren.Da gab es es Hansa Foto und Saturn.
Allen Lesern einen guten Jahreswechsel aus dem verschneiten Teutoburger Wald.
Gruß Hermann Nie aus Detmold
10:56
@ 10
was steht denn unter 8 ?
steht da : stimmt nicht ?
oder ist das eine Fragestellung
obs stimmt
Durchlesen ist wohl richtiger
und nicht die beleidigte Leberwurst raushängen lassen wenn mans nicht beweisen kann !
Es besteht die - Möglichkeit-
ist das soo ok >> jetzt haben wirs<<
guten Rutsch
00:17
@ 9 wie wahr, wie wahr
Nostalgie ist nun mal eine Hinwendung zu einer Zeit, die in der Erinnerung idealisiert und verklärt wahrgenommen wird. Früher war eben alles besser.
Als Taschengeldempfänger wurde man kaum beachtet; dann noch mit Parka, Boots und langen Haaren wurde ich in anderen Städten besser bedient als in Gladbeck.
Dass jemand später Stammkunde werden könnte, wurde nicht erkannt.
Möchte gerne wissen, wer lieber nach Essen gefahren ist, um eine Platte zu kaufen.
Übrigens war der genannte Plattenladen nicht gerade billig.
Oft erübrigt sich dann die Frage, warum es heute keine CD´s mehr zu kaufen gibt.
00:03
#8
GladbeckmeineHeimat
wenn Ihr Name Programm sein soll, dann müssten Sie #6 bestätigen. Es sei denn, dass es vor ihrer Zeit war oder Sie klären uns auf, wie es nach ihrer Ansicht richtig war.
Ansonsten verstehe ich den Sinn Ihres Kommentars nicht wirklich ?!?
21:52
Vergangenheit verklärt offensichtlich:
Richtig war bzw. ist, dass der Laden gut sortiert war, aber bei Tascheneldempfängern mehr als sensibel bis unfreundlich reagierte. Wer verdächtig war, nur Musik hören zu wollen, wurde darauf hingewiesen. Bei vermittelt ernstenKaufabsichten wurde auch eine weitere Platte aufgelegt. Insgesamt herrschte eine eher unfreundliche Stimmung. Mit meinem Taschengeld bin ich lieber nach Karstadt gegangen.
17:33
#6 wenn s denn so sein sollte ? !
wenn s denn stimmt ????
wer soll s beweisen ??
#7 mh nirgends ; :-(