Die Gerritsens aus Gladbeck gehen fürs Fernsehen ab ins Beet

Familie Gerritsen im Garten an der Tauschlagstraße (v.l.): Tochter Corinna (14), Sohn Niels (10), Mutter Corinna (38) und Vater Thorsten (42).
Familie Gerritsen im Garten an der Tauschlagstraße (v.l.): Tochter Corinna (14), Sohn Niels (10), Mutter Corinna (38) und Vater Thorsten (42).
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Gladbecker Familie ist bei der aktuellen Vox-Fernseh-Staffel dabei. Emsigen Hobbygärtnern wird mit der Filmkamera über die Schulter geschaut.

Gladbeck.. Eigentlich werkeln die Gerritsens am liebsten ganz privat und familienintern. In Sachen Neugestaltung des heimischen Grüns – und als jahrelange Fans der Hobbygärtner-Doku im Fernsehen – meldeten sich die Gladbecker beim Sender Vox, der neben den Alt-Stars immer wieder neue Mitmachfamilien sucht.

Beim Vorstellungstermin daheim an der Tauschlagstraße gefiel den Filmern offenbar die Idee vom privaten Urlaubsparadies auf heimischer Scholle ebenso gut wie die kommunikationsfreudige Familie selbst, so dass die Gladbecker bei der aktuellen Staffel von „Ab ins Beet“ mit dabei sind.

Mit dem Umzug nach Rentfort-Nord erfüllten sich die Gerritsens den Traum vom eigenen Haus, an dem zunächst jede Menge renoviert wurde. „Unser Garten blieb da zunächst außen vor und hatte quasi den Charme von einem Kartoffelfeld, da ein Großteil als Nutzgarten angelegt war“, erzählt Vater Thorsten (42). Das sollte sich schnellstens ändern und ein Gartenparadies als urlaubstaugliches Naherholungsgebiet entstehen. „Was genau wir hier gemacht haben, darf leider noch nicht verraten und fotografiert werden“, bittet Corina Gerritsen (38), „damit vor der Fernsehausstrahlung die Spannung nicht verloren geht“. So viel darf es aber sein: Die ganze Familie liebt die Nordsee und den Aufenthalt am Strand.

Aufregende Drehtage im Garten

Klar, war es auch für den Nachwuchs Nils (10) und Christina (14) mächtig aufregend vor der Kamera zu stehen. Die Vorstellung, von einem riesigen Filmteam, das mit großem Equipment im heimischen Garten anreist, sei in Realität ganz anders gewesen. Mit schlanken Zweierteams wurde gedreht. „Was sehr schön war, da sich so sehr schnell eine entspannte und familiäre Atmosphäre aufgebaut hat“, sagt Corina Gerritsen. So, dass die laufenden Kameras auch mal leichter in Vergessenheit geraten können und sich – wohl auch im Sinne der Filmemacher – viele lustige Dialoge und Szenen der freilich nicht immer nur harmonischen Gartenarbeit einfangen ließen.

„Es war aber auch so, dass manches viel länger gedauert hat als in Echt“, erklärt Niels. Dann, wenn das Eindrehen einer Schraube, die sonst mit dem Akkuschrauber ruckzuck ins Holz saust, in mehreren Einstellungen aufgenommen wurde. „Mal von der Seite, dann ganz nahe dran und nochmals von oben aus dem Fenster gefilmt“, ergänzt die große Schwester.

Auch wenn viele private Wochenenden für die Drehtage ‘geopfert’ werden mussten, hat es der ganzen Familie „Riesenspaß gemacht“. In zwei Folgen werden sie im Mai (siehe Kasten) mit ihrem Projekt bei „Ab ins Beet“ zu sehen sein. Kommen die Gladbecker gut beim Fernsehpublikum an, sind vielleicht weitere Drehs möglich. „Die Redakteurin hat gesagt, mit unserem großen Garten sei noch einiges möglich“, lacht Hobbygärtner Thorsten.