Das aktuelle Wetter Gladbeck 12°C
Diskussion mit dem Verein...

Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor

24.03.2009 | 17:30 Uhr
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor

Natürlich ging es um aktuelle Themen wie den Ausbau der B 224, die Innenstadtplanung und vieles mehr.

Wer in Gladbeck den Posten des Bürgermeisters anstrebt, der kommt an diesem Termin nicht vorbei: Im Innovationszentrum Wiesenbusch standen jetzt vier Kandidaten für dieses Amt den Mitgliedern des Vereins zur Förderung der Gladbecker Wirtschaft Rede und Antwort.

Was Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) sowie seine Herausforderer Hans-Joachim Kalb (CDU), Simone Steffens (Die Grünen) und Udo Flach (BIG) zur aktuellen Kommunalpolitik in der Stadt zu sagen hatten – das fragte kritisch und pointiert WAZ-Landeskorrespondent Christoph Meinerz als Moderator des Abends nach. Hier die wichtigsten Statements:

Der A 52-Ausbau

Ulrich Roland will auf jeden Fall genau hinterfragt wissen, ob ein Tunnel von einem Kilometer Länge überhaupt ausreicht. Er fordert eine Gleichbehandlung Gladbecks „mit allen Regionen der Republik”, spricht sich gegen eine abschnittweise Planung dieses Großprojektes aus.

Für Hans-Joachim Kalb bietet ein Tunnel die Möglichkeit, die Fläche oben zum Nutzen der Stadt zu gestalten. Simone Steffens sprach sich ebenfalls gegen einen Bau in „Salami”-Taktik aus, und für Udo Flach müsste ein Tunnel auf jeden Fall länger als ein Kilometer sein. „Sonst bleibt als Alternative immer noch die Trasse durch die Heege”.

Phönixstraße

Diese Frage kam aus dem Publikum: Was wird aus der Phönixstraße, falls es durch den Autobahnbau zu einer Anbindung des Gebwerbeparks Brauck durch diese Straße kommen sollte?

Roland fordert in einem solchen Fall einen optimalen Schallschutz. Er weist aber auch darauf hin, dass die Leute, die dort Häuser gekauft haben, ja von der schwierigen Situation an der Phönixstraße wussten.

Kalb tritt ebenfalls für einen angemessen Lärmschutz ein. Für Simone Steffens gibt es bei einem solchen Projekt immer Menschen die mehr, und welche, die weniger betroffen sind. Udo Flach ist gegen eine solche Anbindung und will sogar in einen Sitzstreik treten, um eine solche Planung auf jeden Fall zu verhindern.

Gründe für die Wahl

Nach den Gründen gefragt, die nach Meinung der Kandidaten für ihre Wahl sprechen, kamen diese Antworten: Ulrich Roland bezeichnete sich als stets gut erreichbar, erwähnte zudem vor allem die gute Gewerbeflächenentwicklung während seiner Amtszeit. Und: „Handwerksbetriebe haben im Rathaus stets Vorfahrt”.

Hans-Joachim Kalb setzt auf eine politische Steuerung über Netzwerke wie zum Beispiel den VGW. In den vergangenen Jahren sieht er vor allem Versäumnisse in der Entwicklung der Infrastruktur und in der Innenstadt-Planung.

Simone Steffens will Mensch und Umwelt mehr in den Mittelpunkt politischen Handelns stellen. Einer ihrer Ansätze: „Umweltschutz schafft Arbeitsplätze, auch in Gladbeck”.

Udo Flach tritt für eine bessere Entwicklung der Innenstadt ein. Um mehr Kunden in die Stadt zu bekommen, will er das Parken auf dem Markt ermöglichen.

Katrin Walger-Stolle

Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
10.05.2009
12:28
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Christian P. | #22

Die Einzige, die überzeugend rüberkam , war die Kanidatin der Grünen, obwohl ich diese Partei eigentlich nicht wähle.

20.04.2009
18:59
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Peter Wenz | #21

Von familien- bzw. kinderfreundlicher Innenstadt kann doch hier wohl kaum die Rede sein. Bereits seit Jahren erwarten die Bürger, dass die von der Stadtverwaltung Gladbeck wiederholt zugesagten Abänderungen in Bezug auf verkehrsberuhigte Zonen pp. endlich einmal umgesetzt werden. Sicherlich, aus Verwaltungssicht soll man Ruhendes tunlichst nicht bewegen; erfahrungsgemäß ist der Bürger vergesslich und so muss man nach einer gewissen Zeitspanne lediglich alte Kamellen in neuer Verpackung anbieten. Wenn schon etwas geglaubt werden soll, so würde ich immerhin die Wunder den Bazillen vorziehen.
Einen Einkaufsbummeln bzw. in aller Ruhe einen Kaffe oder ein Eis zu genießen, dürfte nur schwerlich in unmittelbarer Nähe eines mit laufendem Motor abgestellten Lieferanten und vorbei flitzender Taxen möglich sein. Von der zusätzlichen Umweltbelastung und Schädigung der Passanten einmal abgesehen!
Das Ordnungsamt ist hier in erster Linie gefragt. Stattdessen klappern die Politessen die Parkplätze und Parkverbotszonen ab, weil dort in den wenigsten Fällen mit Widerspruch hervorruft und immer sichere Einnahmen garantiert. Weshalb sollte man sich mit den ohnehin einflussreichen Geschäftsleuten der Innenstadt anlegen und verkehrswidriges Verhalten (Ladegeschäft) in der Fußgängerzone unterbinden?
Also, was soll diese Lobhudelei vor den Wahlen. Der Bürger möchte statt lapidarer Versprechen auch Taten sehen. „Man braucht einen Bürgermeister der sich besonders für das wohl der Bürger einsetzt und für eine angenehme Zukunft sorgt“, schreibt der Verfasser des Artikels zu Recht. Hier liegt zumindest die Zukunft noch in weiter Ferne und nach der Wahl ändern wir auch nichts, weil wir mit dem Umsetzen so unsere Schwierigkeiten haben:

26.03.2009
20:48
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Kritikaster | #20

#18

Sie hätten Hofberichterstatter werden sollen!
Aber vorher dann noch ein wenig Rechtschreibung üben

26.03.2009
18:47
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Jdr. | #19

Man braucht einen Bürgermeister der sich besonders für das wohl der Bürger einsetzt und für eine angenehme Zukunft sorgt. Unser jetziger Bürgermeister Herr Ulrich Roland hat aus Gladbeck eine Familienfreundliche Stadt gemacht.
Durch sein Einstzten können Jugendliche aus Gladbeck ihre eigene Meinung auch in polotischer Sicht vertreten und zwar im Jugendrat. Er versucht die Stadt Senioren gerecht zu gestallten. Auch im Sport tut er viel und interessiert sich auch dafür. Zusammengefasst kann man also sagen, dass er versucht die Innenstadt zu verschönern, die Stadt Kinderfreundlich zu machen und sich die Meinungen der Bürger auch anhört. Ulrich Roland repräsentiert die Stadt und macht es sehr gut!!!!

Der Jdr.

26.03.2009
10:34
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Kritikaster | #18

Über einen Strohmann meine ich

26.03.2009
10:32
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Kritikaster | #17

Ich nehme stark an, dass sich die NPD bereits incognito die Wahlunterlagen vom Wahlamt geholt hat.

26.03.2009
07:35
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Tobias087 | #16

Wer ist der NPD-Bürgermeisterkandidat?

25.03.2009
15:22
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von Leser | #15

hallo ihr Beiden
hat das noch etwas mit dem - Thema - als solchem zu tun ?
lach

25.03.2009
12:42
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von nutzer379 | #14

Hallo BeobachterausBuer!

Ist schon toll was man so alles geboten bekommt. Nichts ist schöner als solche Intrigen auszukosten.
Erst letzte Woche hat es Duisburger CDU in den überregionalen Teil der WAZ geschafft:
Massenrauswurf bei der Duisburger Jungen Union: Die Nachwuchsorganisation der CDU hat in den vergangenen Wochen fast 400 ihrer Kreisverbandsmitglieder vor die Tür gesetzt.

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/3/22/news-114987880/detail.html

Als Neoliberaler müsste man so etwas aber als unnötige Verschwendung von Humankapital unterbinden. Aber möglicherweiss leidet man in Duisburg unter drängender Enge und Mittgliederüberschuss.


Noch besser ist dieser Link hier:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,195175,00.html

Kaum vorstellbar, aber die Gladbecker SPD hat es 2002 bis in den Spiegel geschafft. War fast alles mit dabei was man sich Vorstellen kann. Vielleicht gibt es ein Wiederaufführung, die Grundlagen sind ja in der GWG schon gelegt.

25.03.2009
11:34
Die Bürgermeister-Kandidaten stellten sich vor
von BeobachterausBuer | #13

Zum Thema der selbsternannten Linke in Gladbeck, die ja bekanntlich aus DKP-Linke, SWG-Linke, Hartz-IV-Linke und der Partei die sich selber die Linke nennte, muss man folgenden Artikel der WAZ Gelsenkirchen empfehlen:
www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/3/17/news-114666611/detail.html
Einfach im Explorer eingeben und die PDS-Neugründung in GE mit Gladbecker Hilfe genießen...

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/542192/create

Aktuelle Fotos und Videos
Wittringer Sommer
Bildgalerie
Sonnige Pfingsten
Nacht der offenen Kirchen
Bildgalerie
Kirchen
Über 500 Sportler beim Borsig-Meeting
Bildgalerie
Leichtathleten
Rund um den Job
Bildgalerie
Berufsinfobörse
Aus dem Ressort
Stadtteileltern können starten
Brauck
Jetzt kann es losgehen: Sechs Stadtteilmütter und ein -vater haben ihre theoretische Schulung hinter sich und nehmen jetzt die praktische Arbeit in Brauck auf – als Kümmerer, Vermittler, Ansprechpartner.
Knebel kommt noch einmal
Pralles Kulturprogramm...
Theater, Kabarett, Operette, Konzert . . . Das Kulturprogramm in der Mathias-Jakobs-Stadthalle ist auch in der Saison 2012/ 2013 wieder so bunt gemischt und breit aufgestellt wie die Interessen der Gladbecker. Stars von Bühne, Film und Fernsehen geben sich wieder ein Stelldichein in Gladbeck, die...
Text