Ditib-Moschee
Der unsichtbare Gast
03.09.2010 | 16:43 Uhr 2010-09-03T16:43:00+0200
Gladbeck. Die Tische im Gemeinderaum sind schön gedeckt, die Gäste zahlreich und die Gastgeber heißen jeden herzlich willkommen, obwohl ihnen vermutlich der Magen ordentlich knurrt, denn sie haben seit dem Morgen nichts gegessen.
Es ist Fastenbrechen in der Ditib-Moscheegemeinde an der Wielandstraße, an diesem Abend mit offiziellen Gästen der Stadt. Das ist seit Jahren schöne Tradition im Fastenmonat Ramadam .
Thilo Sarrazin war (natürlich) nicht da. Aber der Mann, dessen Buch für unschöne Schlagzeilen sorgt, saß unsichtbar mit an den Tischen. Denn die Debatte, die er ausgelöst hat, ging es in den Gesprächen am Tisch und den offiziellen Reden. „Sie haben durch Ihre Anwesenheit ein Zeichen gesetzt für die Integration, die nur durch gegenseitiges Verständnis funktioniert“, sagte der Islambeauftragte von Ditib aus Münster den Gästen. Erstaunlich offen sprach er aber auch die Probleme an: „Es ist uns bewusst, dass es große Defizite bei der Integration und auch bei der Bildung von Migranten gibt. Aber wir wollen das gemeinsam mit Ihnen lösen.“
An Unterstützung von offizieller Seite mangelt es nicht. Michael Hübner, SPD-Landtagsabgeordneter, überbrachte Grüße von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und versicherte, dass die Abgeordneten des Ruhrgebiets sich einig darin sind, dass Bildung der beste Weg zur Integration ist. Daran müssten alle gemeinsam arbeiten. „Es liegt an uns, dass der Umgang miteinander ein Stück Selbstverständlichkeit wird.“
„Natürlich gibt es Probleme“, betonte auch Bürgermeister Ulrich Roland. „Aber Miteinander und Füreinander, gegenseitiger Respekt und Toleranz müssen Motto der Gladbecker sein.“ In dem Zusammenhang ging er kurz auf den in der vergangenen Woche verübten Vandalismus in der Pauluskirche ein. „Die Eltern der Kinder haben ihr Bedauern ausgedrückt. Das macht Mut“, sagte Ulrich Roland, und verweist auf das Zitat von Johannes Rau: „Versöhnen, nicht spalten.“
Im weiteren Sinne gelte das auch für Sarrazin. Nicht mit dem Vorschlaghammer, sondern mit Antworten und differenzierter Diskussion lasse sich das Ziel einer besseren Integration erreichen, so Roland. Dazu gehöre, dass alle Kinder den bestmöglichen Bildungsabschluss schaffen. Roland: „Überlassen wir die Diskussion nicht Sarrazin, überzeugen wir mit Leistung.“
22:44
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14:36
zur Integration gehört nicht nur ein einseitiger Wille, es besteht auch eine Bringschuld. Nicht nur nehmen auch mal geben können. Zur Rede von Herrn BM Roland.
„Die Eltern der Kinder haben ihr Bedauern ausgedrückt. Das macht Mut. Zu was, waren die Täter nun Migranten oder nicht?
18:32
Integer? Eher nicht.
Auf dem Foto ist neur ein Eckchen mit Deutschen Gästen zu sehen. Wir nennen sie Vorzeigegeste.
Bei uns, im Iran, sitzen Freunde mit am Tisch!
Ach ja, ich habe seit 9 Jahren auch einen Deutschen Pass, lebe in Bochum und bin Dip. Ingenieur der Elektrotechnik.
Ich lebe gerne hier!
17:14
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13:46
#7 DIE Frage ist doch hier wieder :
wer liest das denn ?
wer will das lesen ?
wer kann das lesen ?
doch nur Lesewillige !
wer liest von den Gemeinten Personen überhaupt
eine Deutsche Zeitung ?
ob Deutsch Gebürtig oder nicht !
12:22
http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article9388479/Wider-die-Kreidefresser.html
Thilo Sarrazin stellt nicht nur die richtigen Fragen, er bietet auch die richtigen Antworten
09:36
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09:32
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08:40
ist schon interessant dass sich Personen
die das Buch von Herrn S. noch nicht einmal gelesen haben
darüber meine Urteilen zu dürfen !
einschl. Art. Verfasserin !
23:32
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