Der Schwibbogen leuchtet
25.01.2012 | 15:15 Uhr 2012-01-25T15:15:00+0100
Gladbeck. Auch im Schulausschuss am vorigen Montag wurde das Projekt lobend erwähnt: „Gladbeck leuchtet“ in diesem Jahr zum Weihnachtsfest auf eine ganz besondere Weise.
Fachkundige Helfer aus den Reihen der IGBCE und des REVAG-Geschichtskreises sind jetzt regelmäßig an der Fröbelschule in Zweckel präsent - zusammen mit 14 Schülern aus den Klassen 7, 8, 9 und 10 arbeiten sie an einem ganz besonderen Exponat: ein Schwibbogen in der Größe von ca. 2,50 x 5 Meter entsteht.
Dieser schmucke Schwibbogen zeigt vor allem Motive aus dem Bergbau und auch das Gladbecker Stadtwappen.
Stärken vermitteln
Im Zuge der regelmäßigen Projekt-Zusammenarbeit lernen die jungen Gladbecker praktische Tätigkeiten aus den unterschiedlichsten Handwerksbereichen kennen. Auch soziale Kompetenzen, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz zählen zu den „Lern-Zielen“, die bei diesem Projekt im Blickpunkt stehen.
Die stellvertretende Leiterin der Fröbelschule, Renate Drygalla, formuliert: „Diese Arbeiten vermitteln unseren Schülern, über welche Stärken sie verfügen, zeigen aber auch deutlich auf, in welchen Bereichen (zum Beispiel Kommunikation und Arbeitsleistung) sie noch ungenutztes Potential haben.“ Das Miteinander in einem so großen Projekt fördere eindeutig die Teamfähigkeit der Schüler. Der Umgang mit den erfahrenen Mitgliedern aus dem IGBCE- und REVAG-Kreis sei auch deshalb sehr wichtig, „da vielen Schülern eine männliche Bezugsperson fehlt“. Nicht zuletzt ist der Schwibbogen-Bau ein wichtiger Teil der Berufsorientierung und -findung.
Bis Ende 2012 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann wird der Schwibbogen aller Voraussicht nach einen Platz vor dem Rathaus finden. Bei einer großen Feierstunde soll das handwerklich-künstlerische Objekt an die Stadt offiziell übergeben werden.
Mit Begeisterung bei der Sache
Zu den Aktivitäten im Zuge der Zusammenarbeit von IGBCE/REVAG und Fröbelschule zählte u. a. auch eine Visite im Museum Wittringen, wo die Ausstellung „Vom Quarz zum Glas“ unter die Lupe genommen wurde. Walter Hüßhoff: „Die Arbeit mit den Schülern macht Riesenspaß. Und sie sind mit großer Begeisterung bei der Sache.“
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