Das Volk meint: Bitte zurücktreten
02.01.2012 | 17:43 Uhr 2012-01-02T17:43:00+0100
Gladbeck.Das Volk hat eine klare Meinung: Das Fehlverhalten des Bundespräsidenten und sein Umgang damit ist seines Amtes nicht würdig, ein Rücktritt unvermeidbar. So der fast einheitliche Tenor.
Michael Verhoff: „Bundespräsident Christian Wulff soll zurücktreten. Wenn man bedenkt, dass Guttenberg aufgrund der Plagiatsaffäre gehen musste, sollte auch Wulff jetzt sein Amt niederlegen. Jedem anderen würde man bei solchen Dingen ja schließlich auch die Hölle heiß machen.“
Helga Schön: „Wenn man so ein Amt innehat, darf man sich nichts zu Schulden kommen lassen. Der Bundespräsident sollte ein Vorbild sein. Jetzt kann man kein Vertauen mehr in Wulff haben. Er hätte seine Fehler besser gleich darlegen sollen – stattdessen hat er alle an der Nase herumgeführt.“
Wenn man so ein Amt innehat, darf man sich nichts zu Schulden kommen lassen. Der Bundespräsident sollte ein Vorbild sein. Jetzt kann man kein Vertauen mehr in Wulff haben. Er hätte seine Fehler besser gleich darlegen sollen – stattdessen hat er alle an der Nase herumgeführt.
Wenn man so ein Amt innehat, darf man sich nichts zu Schulden kommen lassen. Der Bundespräsident sollte ein Vorbild sein. Jetzt kann man kein Vertauen mehr in Wulff haben. Er hätte seine Fehler besser gleich darlegen sollen – stattdessen hat er alle an der Nase herumgeführt.
Die Politik an der Basis ist noch etwas verhalten in der Be- und Verurteilung des Christian Wulff. Für die grüne stellvertr. Bürgermeisterin Simone Steffens ist jedoch die jüngste Enthüllung über die versuchte Verhinderung der Berichterstattung in der Bildzeitung der Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen bringt: Dass es möglicherweise Schnittstellen zwischen Freunden und Geschäftspartnern gibt, sei menschlich zu akzeptieren. Dass der Bundespräsident Druck auf die Presse ausübt und so sein Amt missbrauche, gehe aber gar nicht. Steffens: „Der Bundespräsident steht in der Öffentlichkeit und hat eine besondere Vorbildfunktion. Sein Verhalten tut der Politik nicht gut und fördert die Politikverdrossenheit der Bürger.“
Weniger das mögliche Fehlverhalten an sich, als vielmehr der Umgang damit ist für den SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner bedenklich. „Das ist kein kluger Umgang, er reitet sich immer mehr rein und macht sich zum Getriebenen.“ Das beschädige das höchste Amt im Staat, in dem moralische Maßstäbe gesetzt würden. „Wenn Wulff jetzt nicht mit Wahrheiten um die Ecke kommt, muss er irgendwann die Konsequenz ziehen.“
„Aufklärung tut not“, findet auch der stellvertretende Bürgermeister Hans-Joachim Kalb (CDU). Mit dem Bundespräsidentenamt müsse man vorsichtig umgehen, es brauche die persönliche Integrität des Amtsinhabers. „Dieses Amt kann man nicht unter Druck ausüben.“
Keine Frage, die Sache mit den Krediten habe ein „Geschmäckle“ urteilt der linke Landtagsabgeordnete Ralf Michalowsky. Wer jetzt einen Rücktritt fordere, der solle jedoch erst einmal vor der eigenen Tür kehren. „Es haben so viele Dreck am Stecken.“
„Moralisch ist das Verhalten des Bundespräsidenten nicht in Ordnung. Er hat das zu verantworten“, findet FDP-Ratsherr Heinz-Josef Thiel. Er erinnert daran, dass alle Ratsmitglieder eine Antikorruptionserklärung unterschrieben haben. „Das muss bis ins oberste Amt gelten.“ Um Schaden vom Amt des Bundespräsidenten abzuwenden, sei ein Rücktritt notwendig.
19:06
H. Wullf hat sich zu seiner Kreditgeschichte, von Anfang an nicht richtig verhalten. Er hatte die Möglichkeit, alles was ihm vorgeworfen wurde gerade zu stellen. Diese Chance hat er nicht genutzt und mit seiner Salamitaktik und widersprüchlichen Aussagen, sich immer tiefer ins Abseits gestellt. Auch ist für mich die Entlassung ohne Angaben von Gründen seines Vertrauten H.Glaeseke eine kuriose Sache. Die Frage ist auch, warum klagt H.Glaeske nicht gegen diese Entlassung. Vieleicht bestand zu viel Wissen beiderseits über gesponserte Urlaube und ist deshalb vorsichtshalber getrennte Wege gegangen.
Natürlich war der letzte Höhepunkt, dass drohen an Chefredaktouer Diekmann ein Angriff auf die Pressefreiheit. Das steht auch einen Bundespräsidenten nicht zu und somit ist ein Rücktritt nicht mehr auszuschliessen. Mal sehen, wie lange H.Wullf noch im Amt bleibt.
17:49
ich würde mich schon freuen wenn ich wüsste was der Verfassungsschutz,die Polizei über mich gespeichert hat.Aber ich kenne genug Jung-Alt Studierte (Schnösel)die mir erzählen wollen was Redlichkeit ist.
14:15
Ich wünsche mir im Lokalteil meine WAZ Infos zu
den Krediten / Verbindlichkeiten, gewährten Vorteilen, Urlaubsorte /-verhalten (2000-2011) und Mitgliedschaften in Vereinigungen und Verbänden (Lions, Rotarier, Gladbecker Wirtschaft... von folgenden Gladbecker Politbürgern:
Andreas Dunkel
Andreas Martin
Andreas Thümmel
Anette Wünnenberg
Annelie Flinkmann
Barbara Holt
Barbara Ringkowski
Bernd Lehmann
Brigitte Puschadel
Cay Süberkrüb
Christa Bauer
Claudia Braczko
Claudia Ortner
Claudia Ortner
Dietmar Chudaska
Elke Marita Stuckel-Lotz
Erika Hoth
Eva-Maria Stuckel
Franz Kruse
Franz-Josef Wegener
Frederic Korona
Gerda Fuhrmann-Hartmann
Gregor Vollmer
Gudrun Erfurt
György Angel
Hans-Joachim Kalb
Helga Drewuschewski
Herbert Böhler
Jennifer Götte
Jens Bennarend
Jürgen Fehst
Jürgen Linau-Seifer
Jutta Haug, MdEP
Margitta Opora
Mario Herrmann
Mario Sommerfeld
Martina Pestke
Martina Pestke
Matthias Winkler
Mehmet Metin
Michael Gerdes, MdB
Michael R. Hübner
Mohammed Ouaiaou
Ninja Röken
Olaf Jung
Rainer Dicken
Rüdiger Jurkosek
Simone Steffens
Simone Steffens
Thomas Weijers
Volker Musiol
Wendel vorm Walde
Wolfgang Röken
Wolfgang Wedekind
Stadtbaurat Karsten Tum
Beigeordneter Dr. Wilk
Beigeordneter Weichelt
Bürgermeister Roland
Stadtkämmerer Holzmann
Ab damit ins Glashaus!
Danke für die Idee Gerda
13:20
Die etwas andere Wulff-Rechnung
Derzeit haben wir vier Altbundespräsidenten: Walter Scheel, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog und Horst Köhler.
Alle erhalten lebenslang eine jährliche Pension in Höhe von 200 000 Euro. Zusätzlich eine Limousine mit Chauffeur, Büro und Sekretärin. Schätzen wir das Ganze mal vorsichtig auf 400.000 Euro pro Jahr und Präsidenten im Ruhestand.
Auch Wulff würde diesen "Ehrensold" erhalten. Besonders freuen wird es ihn, dass es außerdem weithin üblich ist, ihn bei offiziellen Anlässen für den Rest seines Lebens mit dem Titel „Herr Bundespräsident“ anzusprechen.
Tritt Wulff zurück, alimentieren wir fünf ehemalige Präsidenten mit insgesamt ca. 2 Mio. Euro jährlich.
Bleiben wir beim 52jährigen Herrn Wulff und gönnen ihm noch ein langes Leben bis zum Alter von 85 Jahren. Macht 33 mal 400.000 Euro, gleich 13,2 Mio. Euro (ohne die garantiert kommenden Steigerungen).
Wulff stolperte über ein zinsgünstiges Privatdarlehn von 500.000 Euro. Bei einem Zinsvorteil von 2 % gegenüber dem damals üblichen Marktzins, hatte er einen Vorteil von 10.000 Euro pro Jahr.
Die 10.000 Euro stehen natürlich in einem krassen Missverhältnis gegenüber den 400.000 Euro, die er uns künftig jährlich kosten wird. Deshalb halte ich den Schwerpunkt der Diskussion um Wulff für falsch gesetzt.
Die Frage ist doch, in welche Abhängigkeiten bringt sich jemand, der solche Gefälligkeiten "einstreicht"? Welche Gegenleistungen hat sein "Beziehungsgeflecht" genossen und was hat das den Steuerzahler gekostet?
So wird ein Schuh daraus!
Im Übrigen ist es so: Wer zu der Politikergruppe gehört, die es rechtens findet einer Verkäuferin wegen eines unterschlagenen Pfandbons von 1,50 Euro nach jahrzehntelanger Tätigkeit zu kündigen, der sollte selbst keine klebrigen Finger haben.
12:51
Auch für Wulff gibt es so etwas wie Datenschutz!
Diese gezielten Veröffentlichungen über Kredite und Bankdaten sind durchaus strafrelevant.
Wenn es für Wulff nicht gilt, dann auch nicht für andere.
Ich fordere die Veröffentlichung aller Kreditdaten und Hypotheken aller nachgenannten Politiker in meiner WAZ!
Agnes Krumwiede
Agnieszka Brugger
Alptekin Kirci
Andrea Nahles
Anette Kramme
Armin Schild
Astrid Klug
ASTRID ROTHE-BEINLICH
Aydan Özoguz
Barbara Hendricks
Bärbel Höhn
Beate Müller-Gemmeke
BENEDIKT MAYER
Bettina Herlitzius
Birgitt Bender
Brigitte Pothmer
Britta Haßelmann
Carsten Sieling
CEM ÖZDEMIR
Christine Scheel
Christoph Matschie
CLAUDIA ROTH
Claudia Roth
Cornelia Behm
Daniela Wagner
Doris Ahnen
Dorothea Steiner
Dr. Anton Hofreiter
Dr. Frithjof Schmidt
Dr. Gerhard Schick
Dr. Harald Terpe
Dr. Hermann E. Ott
Dr. Konstantin von Notz
Dr. Thomas Gambke
Dr. Tobias Lindner
Dr. Valerie Wilms
Ekin Deligöz
Elisabeth Scharfenberg
Elke Ferner
Erwin Sellering
Florian Pronold
Friedrich Ostendorff
Fritz Kuhn
Gabriele Lösekrug-Möller
Hannelore Kraft
Hannelore Kraft
Hans-Christian Ströbele
Hans-Josef Fell
Harald Ebner
Heiko Maas
Hilde Mattheis
Hubertus Heil
Ingrid Hönlinger
Ingrid Nestle
Jens Böhrnsen
Jerzy Montag
Joachim Poß
Julian Nida-Rümelin
Jürgen Trittin
Kai Gehring
Katja Dörner
Katja Keul
Katrin Budde
Katrin Göring-Eckardt
Kerstin Andreae
Kerstin Müller
Klaus Wowereit
Krista Sager
Kurt Beck
Lisa Paus
MALTE SPITZ
Manuel Sarrazin
Manuela Schwesig
Maria Klein-Schmeink
Marieluise Beck
Markus Kurth
Markus Tressel
Martin Dulig
Martin Schulz
Matthias Platzeck
Memet Kilic
Michael Groschek
Michaela Engelmeier-Heite
Monika Lazar
Nadja Lüders
Nicole Maisch
Niels Annen
Olaf Scholz
Oliver Krischer
Omid Nouripour
Peter Friedrich
Priska Hinz
Ralf Stegner
Renate Künast
Schneider, Ulrich
Sigmar Gabriel
STEFFI LEMKE
Stephan Kühn
Sven-Christian Kindler
Sylvia Kotting-Uhl
Tabea Rößner
Thilo Hoppe
Thorsten Schäfer-Gümbel
Tom Koenigs
Undine Kurth
Ute Koczy
Ute Vogt
Uwe Kekeritz
Viola von Cramon
Volker Beck
Wolfgang Wieland
Zülfiye Kaykin
Ministerpräsidenten
Kurt Beck
Jens Böhrnsen
Hannelore Kraft
Matthias Platzeck
Olaf Scholz
Erwin Sellering
Klaus Wowereit
Und rückwirkend auch für die Größen der Sozialdemokratie
Willy Brandt
Gustav Heinemann
Erich Ollenhauer
Johannes Rau
Carlo Schmid
Helmut Schmidt
Gerhard Schröder
Herbert Wehner
Erst wenn alle im Glashaus sind werde ich mit Steinen werfen.
Wer ein besondere Amt anstrebt und besondere Maßstäbe an diese Amt stellt, wie Herr Wulff es bei Herrn Rau getan hat, muss sich hinterfragen lassen!
Das war bei anderen Politikern auch so! (Spiegel Affäre , Gutenberg usw)
Herr Wulff wird von der Presse und seinen Politikerdkollegen so behandelt wie er es verdient: Fair , aber der Wahrheit verpflichtet!
08:39
Wenn sich "mancher", wie es in der heutigen Ausgabe heißt, nun an die Flugaffäre erinnert fühlt, in die Johannes Rau verwickelt war, zeigt das nur, dass bei diesen das Erinnerungsvermögen arg gestört ist:
1. hat Johannes Rau sich nicht selbst bereichert.
2. hat Johannes Rau nicht monatelang rumgeeiert und das Parlament belogen.
3. stand und steht Johannes Rau nicht im Verdacht, zentrale Artikel des Grundgesetzes für sich persönlich nicht gelten zu lassen.
4. hatte Johannes Rau zum Zeitpunkt dieser Affäre eine Lebensleistung vorzuweisen, an die sein Derzeitnoch-Nachfolger nie herankommen wird.
Insofern kann ich mich den Forderungen nach einem Rücktritt oder besser einer Abwahl nur anschließen, allerdings müsste dies unter Verzicht auf sein lebenslanges Gehalt erfolgen.
Schließlich kann son junger Mann doch locker bis 67 arbeiten und muss nicht dem Volk lebenslänglich auf der Tasche liegen!
08:32
Herr Wulf hat das Amt des Bundespräsidenten mit Dreck beworfen.
Ich fordere seinen sofortigen RÜCKTRITT.
08:00
Hallo
Was nutzt das alles,was aufgedeckt wird.
Unseren Politikern geht das doch alles am A.....vorbei.Hauptsache sie haben Ihr Einkommen und Ihre Macht.
Leider ist er nicht der einzigste der ab und an mal auffällt
ansonsten wünsche ich allen ein frohes neues Jahr
J.Driegert
00:53
Dass die Bild-Zeitung schon mal Enten in die Welt setzt oder hetzen kann, kennen wir ja schon. Und dass dieses Blatt sich ganz gern zu beiderseitigem Nutzen vor den Karren von medienwirksamen Blendern spannen lässt, wissen wir nicht erst seit zu Guttenberg.
Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Das zeigt sich insbesondere daran mit welcher Großmannssucht sich der medienwirksame (warum eigentlich?) Wulff versucht, seines Problems zu entledigen. Erst macht er dem Redakteur die Hölle heiß, droht mit der Staatsanwaltschaft, nachdem er da nicht weiterkommt, versucht er sich am Chefredakteur (getreu dem Motto: Ich möchte jetzt unverzüglich mit ihrem Vorgesetzten sprechen) und weil er da wohl auch auf Granit beißt, macht er sich auch noch (falls das tatsächlich stimmt) an Frieda Springer ran (ein Chef hat auch einen Oberchef, irgendwie), wo er sich zu allem Überdruss auch noch einen Korb abholt. Dumm gelaufen. Und dann steht er da und spricht von der Pressefreiheit als ganz hohem Gut (die Hand, die man nicht abhacken kann, soll man schütteln). Toller Hecht unser Bundespräsident. Aber eigentlich will er ja nur ne gescheite Pension und ein Häuschen mit Garten. Mehr nicht. Diese Aussicht gilt es zu verteidigen. Mit Aussitzen hat er ja schon angefangen. Nur, dass es da einen King Köhler und einen persönlich geschichtserfahrenen Gegenkandidaten Gauck gab, an denen er sich messen lassen muss, damit hat er nach Merkels Umarmung (nach dem im Amt bleiben Geschiebe bis es klappt) nach seiner Wahl nicht wirklich gerechnet.
Er hat es aber immerhin hingekriegt, die Bild-Zeitung in die Opferrolle zu drücken. Respekt. Das hat noch nicht mal die Merkel geschafft.
Wie ein Blick Richtung Duisburg zeigt, gehen Amtsträger (wahrscheinlich wegen zu erwartender Pension) erst dann, wenn sie abgesetzt werden, wobei ich nichts gegen Kommunalpolitiker gesagt haben will.
Mit dem Bundespräsidenten werden wir 2012 noch viel Freude haben. Ein Wulff-Nachfolger wird gar nicht soviel Klebstoff haben, um das zu flicken, was sein Vorgänger bereits jetzt zerdeppert hat.
22:32
Wen wird er schon meinen? Den jetzigen Vorsitzenden seiner Partei, den früheren und bald schon neuen Vorsitzenden, oder dessen Aktuelle oder Verflossene?
Viel schlimmer ist doch, dass es dem "linken" Landtagsabgeordneten offenbar völlig egal ist, dass sich der feine Herr Wulff nicht nur finanzielle Vorteile verschafft sondern auch ein sehr gestörtes Verhältnis zum Grundgesetz hat.
Aber der Bundespräsident steht ja in einer "guten" christlichen Tradition mit Plagiator zu Guttenberg und dem nur vom Verfassungsgericht gestoppten Möchtegern-Wahlmanipulator Rüttgers.