CV-Ortszirkel reist in den geschichtsträchtigen Odenwald

CV-Ortszirkel Gladbeck unterwegs:die Reisegruppe vor dem historischen Marktbrunnen und dem „Schnatterloch“ (im Hintergrund) in Miltenberg.
CV-Ortszirkel Gladbeck unterwegs:die Reisegruppe vor dem historischen Marktbrunnen und dem „Schnatterloch“ (im Hintergrund) in Miltenberg.
Foto: WAZ Gladbeck
Was wir bereits wissen
Seit über 30 Jahren gehören informative Fahrten zum Veranstaltungsprogramm des CV-Ortszirkels: So pflegt man die cartellbrüderliche Freundschaft.

Gladbeck..  „Geschichte unmittelbar erleben – neue Landschaften erfahren!“ – unter diesem Motto stand die diesjährige Herbstfahrt des CV-Ortszirkels Gladbeck, die – unter Führung des Zirkelvorsitzenden Dr. Friedrich Schneider – in den Großraum Odenwald führte.

Auf den Spuren der Römer und Nibelungen, von Rittern und Mönchen, von Fürsten und Bürgern wurde ein eindrucksvolles Bild von der Vielfalt historischer Zeugnisse aus Mittelalter und früher Neuzeit vermittelt.

Seit über 30 Jahren gehören solche Fahrten mittlerweile zum festen Veranstaltungsprogramm des Gladbecker Zirkels, die nicht zuletzt zur Pflege der cartellbrüderlichen Freundschaft und damit zu einer nicht unwesentlichen Intensivierung aktiven Zirkellebens vor Ort beitragen. Auch in diesem Jahr zählte die Reisegruppe wieder über 40 Teilnehmer, wobei viele Ziele besondere Akzente setzten: Worms insbesondere mit seinem Dom St. Peter und dem historisch bedeutsamen jüdischen Friedhof, Mannheim mit der einstigen kurpfälzischen Residenz der Wittelsbacher, Erbach mit dem Schloss der Reichsgrafen von Erbach-Erbach und seinen hochinteressanten Sammlungen, das verwinkelte Michelstadt mit dem berühmten historischen Rathaus und der kleinen, aber nicht minder beeindruckenden Synagoge, Amorbach mit der kulturgeschichtlich bedeutsamen Wallfahrtskirche Amorsbrunn – die Abteigebäude der einstigen Reichsabtei kannte man schon von einer früheren Fahrt her – und der barocken Pfarrkirche St. Gangolf mit einem kleinen Sonderkonzert für die Gladbecker Besucher auf der sogenannten „Mozartorgel“ und nicht zuletzt Miltenberg mit seinen sehenswerten Fachwerkbauten aus Mittelalter und früher Neuzeit.

Dass dabei auch die Gegenwart nicht zu kurz kam, bewies ein Besuch beim ZDF in Mainz, wo bei einer Führung durch die verschiedenen Senderanlagen interessante Informationen geboten wurden. Die jeweligen Abende wurden zu Gesprächen und Diskussionen in zwangloser Runde genutzt, wobei auch das gemeinsame Singen altbekannter Studentenlieder Erinnerungen an die frühere Studentenzeit weckte.