Container aus Gladbeck für Flüchtlinge im Nord-Irak

Gladbeck möchte einen Wohn-Container als Unterkunft für frierende Flüchtlinge im Nord-Irak finanzieren.
Gladbeck möchte einen Wohn-Container als Unterkunft für frierende Flüchtlinge im Nord-Irak finanzieren.
Foto: Serdar Yüksel
Was wir bereits wissen
Hilfe für frierende Menschen im Rahmen des Projektes „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“. Eine Notbehausung kostet 5000 Euro und bietet zwei Familien Schutz.

Die Stadt Gladbeck möchte sich an dem Projekt „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ beteiligen und Flüchtlingen im Nord-Irak, die wegen der heranrückenden Terrormiliz Islamischer Staat ihre Dörfer verließen, helfen.

Die Familien sind im jetzigen Winter in Zeltcamps Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt.

Der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel hat mit der Caritas die Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, ein Dorf aus 100 isolierten Containerunterkünften in der Region Dohuk aufzubauen.

Ein Container, der zwei Familien Schutz bietet, kostet 5 000 Euro. Der gespendete Container würde den Namen der Stadt Gladbeck tragen.

Das Projekt wird dem Integrationsrat heute bei seiner Tagung im Ratssaal (ab 16 Uhr) vorgestellt.