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Der Umbau der Fußgängerzone in Gladbeck geht weiter

20.01.2015 | 00:12 Uhr
Der Umbau der Fußgängerzone in Gladbeck geht weiter

Gladbeck.  Der Neubau der Fußgängerzone ist in vier Bauabschnitte unterteilt. Im Frühjahr ist der Teil bis zum Oberhof dran. 2016 dann die Horster Straße.

Der Umbau der Fußgängerzone mit der Sanierung der Hochstraße zwischen Rathaus und Europaplatz wird im Frühjahr mit dem Abschnitt bis zum Oberhof fortgesetzt. Und für das Frühjahr 2016 wird schon jetzt ein weiterer Schritt geplant: Dann soll es auf der Horster Straße weitergehen.

Der Innenstadtausschuss wird nächste Woche darüber beraten. Bis März soll die Entwurfsplanung vorliegen, danach ist auch in diesem Fall eine Bürgerbeteiligung vorgesehen. Im Mai soll der Ausschuss dann die Planung, die sich dem Ausbau der Hochstraße anlehnen soll, endgültig beschließen.

Die Baukosten werden 620 000 Euro betragen. Einen entsprechenden Antrag auf Förderung will die Stadt beim Land stellen. Der Umbau soll dann 2016 über die Bühne gehen.

"Vom Grundprinzip her ist der Umbau nicht schlecht, aber mich stört, dass nicht alle Bänke eine Rückenlehne haben. Ich bin eine alte Frau und möchte mich daher auch gerne anlehnen.“ Christa Springmann (54) Foto: LvS

Der Abschnitt zwischen Lambertistraße und Marktplatz folgt in der Zeit danach (4. Bauabschnitt). Hier will die Stadt vor allem zunächst auch die Bauarbeiten für den Neubau des ehemaligen P&C-Komplexes abwarten. Inzwischen liegt dem Investor eine Abrissgenehmigung vor.

"Mir gefällt es viel besser als früher. Ich freue mich schon, im Sommer mit einem Eis in der Hand auf einer Bank zu sitzen. Gelsenkirchen sollte sich ein Beispiel an Gladbeck nehmen.“ Roswitha Kirschbaum (33) Foto: LvS

Genauso lange wird, wie die Verwaltung bereits mitteilte, die Umgestaltung des Marktplatzes (voraussichtlich zur kompletten Parkplatznutzung) auf sich warten lassen.

"Es ist zwar alles neu und sieht besser aus, die Frage ist aber, ob der Umbau unbedingt nötig war. Mit dem Geld hätte man sicherlich auch an anderer Stelle etwas bewirken können.“ René Sega (17) Foto: LvS

Der Innenstadtausschuss wird auch über weitere Maßnahmen zur Aufwertung der City beraten: In einem nächsten Schritt soll das Umfeld des Kulturzentrums aufgehübscht werden. Alle drei Eingänge von Stadthalle, Stadtbücherei und Jugendkunstschule werden durch neue Ausstattung, Beleuchtung, und Pflanzen ein neues Gesicht bekommen, 405 000 Euro soll das Ganze kosten.

"Endlich kann man wieder ohne gefährliche Stolperfallen durch die Stadt gehen. Die Bänke hätte ich aber nicht gebraucht. Wenn ich mich im Sommer hinsetzen möchte, dann in ein Café.“ Marius Osadnik (35)

Der Eingangsbereich der Jugendkunstschule an der Friedrich-Ebert-Straße soll künstlerisch gestaltete Sitzelemente und eine Sitzstufenanlage erhalten. Nebenan werden im Eingangsbereich der Bücherei künftig beleuchtete Sitzelemente aus Plexiglas stehen, die mit alten Büchern gefüllt sein werden. Ein künstlerisch gestalteter Leitstreifen wird künftig die Besucher zum Eingang führen.

Deutlich umfangreicher soll die Umgestaltung des Eingangsbereichs der Stadthalle werden: Auch hier wird es auf dem Vorplatz ein Leitsystem geben, außerdem ist eine LED-Mastleuchte vorgesehen, da die Beleuchtung des Bereiches nicht mehr ausreichen sei, so die Verwaltung. Außerdem sind zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten für den hinteren Veranstaltungsbereich vorgesehen, auch soll die Treppenanlage verlegt werden. Schließlich werden die Beete überarbeitet und eine thematische Bepflanzung erhalten.

Georg Meinert

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Der Umbau der Fußgängerzone in Gladbeck geht weiter
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2015-01-20 00:12
Gladbeck