Überraschende Kündigung
Caritas ohne Roberto Giavarra
02.09.2010 | 16:18 Uhr 2010-09-02T16:18:00+0200Gladbeck.Der Caritasverband Gladbeck hat den Geschäftsbereichsleiter Senioren- und Pflegedienste Roberto Giavarra (56) überraschend gekündigt.
Wie die WAZ erfuhr, ist Giavarra bereits seit letztem Freitag nicht mehr im Dienst. Er war zwölf Jahre lang in leitender Stellung für den Verband tätig. Auf Anfrage der WAZ erklärte Roberto Giavarra: „Wir haben uns getrennt, weil wir bezüglich der Seniorenpolitik verschiedener Meinung sind.“ Zu den Gründen für die plötzliche Kündigung sagt er: „Es geht um keine strafrechlichen Sachen, es geht um inhaltliche Dinge.“ Das Angebot eines Auflösungsvertrags habe er nicht angenommen und nach der Kündigung einen Anwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt.
Roberto Giavarra ist durch seine auch öffentlichkeitswirksame Tätigkeit im Pflege- und Seniorenbereich in Gladbeck gut bekannt. Die Caritas-Seniorenheime, das neue Johannes van-Acken-Haus in Mitte und das neu gebaute St. Altfrid-Haus in Brauck, das noch nicht bezogen ist, tragen seine Handschrift. Vor zwei Jahren nahm er für den Caritasverband die bundesweite Auszeichnung „Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2007“ entgegen.
Auf Anfrage erklärte Caritas-Geschäftsführer Ansgar Funcke, dass Roberto Giavarra „gute Arbeit geleistet hat, es aber unterschiedliche Vorstellungen des Verbands in der Seniorenhilfe gibt.“ Man habe sich über diese unterschiedlichen Sichtweisen mit Roberto Giavarra mehrmals ausgetauscht und in einem letzten Gespräch einvernehmlich für alle Beteiligten die Trennung beschlossen. „Wir sind noch im Gespräch darüber, wie wir den Übergang gestalten“, so Funcke.
09:41
War schon ein komischer Kauz, allerdings zugestandenermaßen hilfsbereit und kommunikativ. Er machte wohl nach eigenem Gutdünken, was er wollte, und das kann und will sich keine Organisation gefallen lassen.
07:19
Herr Giavarra war einfach bei zu vielen Leuten sehr beliebt und hat einfach zuviele gute Kontakte. Und das war dem Vorstand einfach zuviel des guten.
17:13
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17:13
nun das ist zuviel
das ist für Fr. L. doch nicht leistbar
das ist doch etwas wichtiges
das kennt man doch
das fehlt immer , inhaltliches
16:42
Worin bestanden denn die inhaltlichen Differenzen in der Seniorenpolitik?
Der einzig interessante Punkt wird hier nicht einmal angedeutet.