Buntes Karnevalstreiben in den Jugendzentren

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Wenn es wieder einmal heißt „Helau ihr Jecken“ feiert auch der Nachwuchs gern mit. Schließlich haben besonders Kinder Spaß daran, sich zu verkleiden und ihre neuen Kostüme zu präsentieren. Damit waren sie gestern natürlich genau richtig im Maxus an der Erlenstraße: Auf dem Programm standen nicht nur lustige Partyspiele wie Stopptanz, sondern auch ein Kostümwettbewerb, bei dem eine Kinderjury das schönste Kostüm des Nachmittags bestimmte. Kein Wunder also, dass der Ansturm auf das Jugendhaus groß war: Bereits eine Viertelstunde vor dem Einlass wartete ein halbes Dutzend bunt bemalter Sheriffs, Indianer, Spinnenköniginnen und Prinzessinnen in ihren Faschingskostümen ungeduldig vor dem Maxus und jagte einander quer über den Hof. Alle paar Minuten hörte man jemanden fragen: „Wie lange dauert das noch?“ Dann endlich öffneten die vier Betreuer die Türen und die Rasselbande stürmte rein. Zu coolen Partyliedern wie „Cowboy und Indianer“ von Olaf Henning tanzten einige der Jungen und Mädchen ab, während das Jagen bei anderen derweil nicht enden wollte: „Meine Pistole jagt gerade dem Waschbären hinterher“, erklärt der kleine Till außer Atem, dem zuvor noch von einem der Jungen seine Sheriff-Pistole weggeschnappt wurde. Für das traditionelle Kinderschminken sorgte Mona Koepernik (Betreuerin): Sie zauberte dem ein oder anderen Indianerkind noch eine authentische Kriegsbemalung ins Gesicht. Aber auch die Prinzessinnen ließen sich gerne in ihrem „Salon“ verwöhnen.

Bingo stand hoch im Kurs

Auch im Jugendzentrum Karo gab es eine kunterbunte Karnevalsfeier. Annette Rauher und ihr Team hatten einige klassische Kinderspiele wie „römischer Soldat“ oder „Luftballontanz“ vorbereitet. Besonders die Märchenprinzessinnen wie Schneewittchen oder Elsa aus dem Disneyfilm „Die Eiskönigin“ hatten Spaß an diesen Spielen, während sich Polizisten und Diebe derweil lieber draußen aufhielten und für Ordnung und Chaos sorgten.

Rauher konnte schon einen leichten Trend aus den vergangenen Jahren feststellen: „Die Mädchen machen gern bei unseren Spielen mit, während die Jungs das oft nicht cool genug finden und lieber draußen spielen“, erzählt die Betreuerin lachend. Ein Spiel, das besonders hoch im Kurs steht: Bingo. Besonders die Gewinne sind gefragt beim Nachwuchs. Dieses Jahr kämpften die Kinder um einen der gefragten Seifenblasenpreise. „Die sind immer sehr begehrt.“ Mit leeren Händen ging an diesem Nachmittag aber kein kleiner Jeck nach Hause.