Bürgerforum Gladbeck will sich mit eigenen Ideen einmischen

Diese Skizze aus dem Jahr 2009 zeigt die Idee von Stephan Müller zur Mottbruchhalde.
Diese Skizze aus dem Jahr 2009 zeigt die Idee von Stephan Müller zur Mottbruchhalde.
Foto: WAZ
Wenn das Werkstattverfahren zur Endgestaltung der Mottbruchhalde anläuft, will sich auch das Bürgerforum in dieser Frage engagieren.

Gladbeck.. Das Bürgerforum Gladbeck will sich mit eigenen Vorschlägen in die aktuelle Diskussion um die Mottbruchhalde einmischen. Dazu wird eine Projektgruppe unter Leitung des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Stephan Müller eingerichtet.

Ideen für die Halde Müller ist bereits vor einigen Jahren mit einem detaillierten Gestaltungsvorschlag zur Mottbruchhalde an die Öffentlichkeit getreten - ein Gestaltungsvorschlag, der die Vulkankegel-Idee aufnahm und für das Halden-Plateau unter anderem eine große Fontäne vorsah.

„Wir begrüßen es außerordentlich“, erklärt Stephan Müller, „dass die Stadt die Diskussion um die Halde jetzt wieder aufgenommen hat. Die angemessene Nutzung der Halde ist eine Jahrhundertchance für Gladbeck. Mit der Umsetzung der richtigen Ideen kann die Stadt eine Attraktion erhalten, die wichtige Impulse für ihr Image und darüber hinaus für den regionalen Natur- und Umweltschutz geben kann.“

Das Bürgerforum unterstütze, so Müller weiter, die konsequente Erzeugung von Windenergie als wichtige Quelle regenerativer Energie uneingeschränkt. Ob die Mottbruchhalde als Standort für rentable Windkraftanlagen der neuen Generation geeignet sei, müsse angesichts der ortsnahen Lage der Halde, ihrer topografischen Einzigartigkeit und wegen der bautechnischen Nutzungsmöglichkeiten allerdings sorgsam überlegt werden.