Brigitte Puschadel hisst Tibets Landesflagge

Die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Puschadel hat gestern mit der lokalen Tibet-Initiative vor dem Rathaus die Landesflagge Tibets gehisst. Bereits zum 20. Mal beteiligt sich die Stadt Gladbeck an der weltweiten Solidaritätsaktion für das Land am Himalaja. Damit wird gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität sowie für die Gewährung des Rechts auf Selbstbestimmung der Tibeter protestiert.

Petra Geisler von der Tibet-Initiative und Puschadel: „Wir wollen mit unserer Aktion eintreten für den Erhalt der tibetischen Kultur, das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung und die Einhaltung der Menschenrechte.“

Der 10. März ist der Jahrestag des tibetischen Aufstands im Jahr 1959: „1950 wurde das bis dahin souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und 1951 annektiert“. Der verzweifelte Widerstand des tibetischen Volkes fand am 10. März 1959 in einem Aufstand in der Hauptstadt Lhasa seinen Höhepunkt. Nach offiziellen chinesischen Angaben kamen dabei 87 000 Tibeter ums Leben. Die kommunistischen Besatzer zerstörten seither mehr als 6000 Klöster, Tempel und andere Kulturdenkmäler. Sie unterdrücken nach wie vor die tibetische Sprache, Kultur und Religionsausübung.