Das aktuelle Wetter Gladbeck 26°C
Gladbeck

Brauck hat die meisten Einwohner und den höchsten Ausländeranteil

23.02.2013 | 00:19 Uhr

75 721 Bürgerinnen und Bürger lebten zum Stichtag 30. Juni 2012 in Gladbeck. Das weist die jüngste Bevölkerungsstatistik der Verwaltung aus. Die meisten Menschen (12 188) wohnten in Brauck, gefolgt von

– Butendorf 11 578

– Mitte I 11 123

– Zweckel 11 115

– Rentfort-Nord 7 571

– Mitte II (Ost) 7 305

– Rosenhügel 4 944

– Alt-Rentfort 4 354

– Ellinghorst 3 092

– Schultendorf 2 451

Brauck weist mit 19,6 % am Stichtag den höchsten Anteil ausländischer Bürger auf. Es folgen:

– Butendorf 16,4 %

– Rosenhügel 15,5 %

– Mitte I 11,5 %

– Schultendorf 8,4 %

– Zweckel 6,8 %

– Mitte II (Ost) 6,2 %

– Ellinghorst 6,1 %

– Rentfort-Nord 5,5 %

– Alt-Rentfort 2,7 %

Auf das gesamte Stadtgebiet gesehen, liegt der Anteil der ausländischen Bevölkerung bei 11,2 Prozent. In absoluten Zahlen: 8 479 Ausländer wohnten am Stichtag 30. Juni 2012 in Gladbeck, 31 weniger als ein halbes Jahr zuvor. Grund für den leichten Rückgang sind Einbürgerungen. 115 Menschen nahmen innerhalb des halben Jahres die deutsche Staatsbürgerschaft an. Wie bei der deutschen Bevölkerung zogen auch mehr ausländische Bürger nach Gladbeck als von hier fort (+ 76). Bei den Deutschen überstieg die Zahl der Sterbefälle die der Geburten um 269 Personen. Bei den Ausländern ist natürliche Bevölkerungsbilanz dagegen positiv: acht mehr Geburten als Sterbefälle.

Von den 75 721 Einwohnern Gladbecks waren am Stichtag 16 004 älter als 65, 4 810 zwischen 60 und 65 Jahre alt. Mit 17 636 Menschen war die Gruppe der 45- bis 60-Jährigen am stärksten vertreten, gefolgt von den 27- bis 45-Jährigen mit 16 485 Personen. Jeweils gut 6000 Einwohner waren zehn bis 18 bzw. 18 bis 25 Jahre alt. 1808 Kinder bis zu drei Jahren lebten in der Stadt, 1 901 waren zwischen drei und sechs und 2 781 zwischen sechs und zehn Jahre alt.

Die meisten Bewohner der Stadt, 28 802/38 %, sind katholisch, 20 218/26,7 % evangelisch. 35,3 % gehörten einer anderen Glaubensrichtung an oder waren konfessionslos. Eine „Hochburg“ des Katholizismus ist Alt-Rentfort. In diesem Stadtteil waren 50,3 % der Bewohner katholisch. Der Anteil evangelischer Christen ist in Schultendorf mit 32,6 % am höchsten. Brauck weist mit von 47,1 % den höchsten Anteil von Menschen anderer Glaubensrichtung oder ohne Konfession auf.


Empfehlen
Lesen Sie auch
Kommentare
Kommentare
autoimport
Umfrage
Gladbeck nimmt teil am Projekt

Gladbeck nimmt teil am Projekt "KommSport". Kann ein solches Projekt helfen, Kindern wieder mehr Lust an Bewegung und Sport zu vermitteln?

 
Fotos und Videos
DRK versorgt Brandopfer
Bildgalerie
Katastrophen-Übung
Die Breiker Höfe
Bildgalerie
Stadtteilwoche Zweckel
WAZ Mobil
Bildgalerie
Butendorf
Aus dem Ressort
Gladbecker Jugendgruppe erlebt Nahost-Konflikt hautnah mit
Jugendfahrt
Der Gladbecker Georg Liebich-Eisele organisierte zum zweiten Mal eine Gedenkstättenfahrt nach Israel mit 22 Jugendlichen. Gemeinsam besuchten sie Orte wie Jerusalem, Tel Aviv oder das West-Jordanland. Dabei kamen sie dem Nahost-Konflikt ganz nah und erlebten zum ersten Mal einen Raketenangriff.
„Kuhbar“ – eine etwas andere Eisdiele im Stadtnorden
Neueröffnung
„Guten Tag, ich hätte gerne eine Nudel-Kuh“ – so lautet nur eine von etwas merkwürdig klingenden Bestellungen in der kleinen Eisdiele „Kuhbar“ im Norden der Stadt. Mit der „Nudel-Kuh“ ist übrigens das klassische Spaghetti-Eis gemeint.
In Zweckel ist immer noch gut einkaufen
Stadtteilserie
Der Einzelhandel an der Feldhauser Straße spürt zwar seit dem Aus der Discounter weniger Laufkundschaft, hofft aber auf neue Impulse durch den Penny-Neubau. Geschäftsleute wie Traditionskaufmann Theodor Holländer halten durch und verweisen auf die Stärken des Zweckeler Einzelhandels.
Integration – Weichelt warnt vor falschen Weg bei ABI
Sommerinterview
Nach den Ferien startet der neue Integrationsrat mit seiner Arbeit. Anfang Juli geriet er durch ein politisches Manöver des Migrationspolitikers Süleyman Kosar (ABI) in die Schlagzeilen. Die WAZ sprach mit Rainer Weichelt, dem auch für die Integration zuständigen Sozialdezernenten der Stadt.
Ramazanfest am Rathaus diesmal ohne Nationalhymnen
Am 2. August
Auch in diesem Jahr wird es nach Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 2. August ein zentrales Ramazanfest vor dem Rathaus auf dem Willy-Brandt-Platz geben – ohne Nationalhymnen und in deutscher Sprache.