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Johannes-van-Acken-Haus

Blumen zum Einzug ins neue Heim

27.03.2008 | 15:04 Uhr
Die ersten Bewohner ziehen in den Neubau des Caritas Seniorenzentrums Johannes-van-Acken-Haus an der Rentforter Straße in Gladbeck Mitte.           Foto: Ulla Michels
Die ersten Bewohner ziehen in den Neubau des Caritas Seniorenzentrums Johannes-van-Acken-Haus an der Rentforter Straße in Gladbeck Mitte. Foto: Ulla Michels

Die ersten zehn Senioren zogen vom St. Altfrid-Haus in das neue Johannes-van-Acken-Haus des Caritasverbandes an der Rentforter Straße.

Mit Herzklopfen und gespannter Erwartung zogen heute Morgen die ersten zehn Bewohner in das Johannes-van-Acken Heim an der Rentforter Straße ein. Mit ihnen und 70 weiteren Senioren und Seniorinnen, die in den nächsten Tagen folgen werden, erwacht das neue Haus des Caritasverbandes mitten in der Innenstadt hinter dem St. Barbara-Hospial nun zum Leben.

Gut anderthalb Jahre hatten die Bauarbeiten gedauert, jedes Detail war vom Bauausschuss des Caritasverbandes wie auch von Heimleiter Roberto Giavarra mit geplant worden. Der Klinkerbau, der sich gut ins Stadtbild einfügt, trägt außerdem eindeutig auch die Handschrift von Ex-Baurat Stojan, der auf einem Architektenwettbewerb bestanden und seine städtebaulichen Vorstellungen mit eingebracht hatte. Entstanden ist ein lichtdurchflutetes Haus mit vielen bis zum Boden reichenden Fenstern, mit großer Eingangshalle und unterschiedlicher Farbgebung je Stockwerk. Sonnig-warmes Gelb an den Wänden empfing die ersten zehn Bewohner im Flur des 2. Stocks, ihre Zimmer sind in einem eher dezentem, pastelligem Ton gehalten. 

64 Einzel- und 16 Doppelzimmer hat das neue van-Acken-Haus. Das alte St. Altfrid-Haus wird zum Ende des Jahres wegen baulicher Mängel abgerissen und dann ebenfalls neu gebaut. "Es ist keine Pflicht für Sie, hier zu bleiben", betonte Caritasdirektor Josef Schliemann bei der Begrüßung der ersten Bewohner. Wer wolle, könne später wieder ins Altfrid-Haus umziehen. Stephan Mackiewicz (94) aber hat sich nach einem ersten Blick in sein neues Zuhause schon entschieden: "Einmalig. Ich bleibe hier. Noch einmal zieh ich nicht um." Nur die Fensterbank, auf die er die Blumen, die es zur Begrüßung gab, stellen könnte, die fehlt ihm. "Aber das kriegen wir schon hin", beruhigt Schwester Ursel, die gemeinsam mit Kolleginnen in den letzten Tagen alles für ihre Schützlinge vorbereitet hatte.

Maria Lüning

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