Blick über den Tellerrand
16.09.2008 | 16:19 Uhr 2008-09-16T16:19:00+0200
Schulen der Stadt blicken über den eigenen Schulhof hinaus - beispielsweise in Richtung Afrika. Hermannschule beginnt eine Partnerschaft mit einer Schule aus Sambia. Eine Delegation aus Sambia ist derzeit in Gladbeck zu Gast.
„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir”, meinten schon die alten Lateiner. Und neben Mathe pauken und Vokabeln lernen blicken die Schulen in der Stadt mittlerweile weit über den eigenen Schulhof hinaus. Ins Blickfeld der Schülerinnen und Schüler sind Schulen in Afrika oder z. B. das Musiktheater im Revier geraten.
So wird die seit fast 20 Jahren bestehende Schulpartnerschaft der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Gladbeck mit zwei weiterführenden Schulen in Sambia (Afrika) um eine dritte Schule ausgebaut. Die Gladbecker Hermannschule, eine Grundschule, beginnt eine Partnerschaft mit der Mapanza Basicschool in Sambia. Erste Kontakte wurden bereits geknüpft. Eine Delegation aus Sambia, die zurzeit in Gladbeck zu Gast ist, und aus vier afrikanischen Schülern und zwei Lehrern besteht, besuchte die Hermannschule am Montag dieser Woche. Die Gäste wurden feierlich mit selbst gebastelten sambischen und deutschen Fähnchen und Trommeln, die in einer vom Kinderschutzbund gesponserten Arbeitsgemeinschaft entstanden sind, durch die Kinder der Hermannschule auf dem Schulhof begrüßt. Anschließend gab es die Möglichkeit, in den Unterricht hineinzuschnuppern.
Am Tag der offenen Tür wurden 200 Euro durch das Elterncafe eingenommen. Dieses Geld soll den Gästen aus Sambia übergeben werden. Dies war der Auftakt für eine hoffentlich lang andauernde fruchtbare Schulpartnerschaft. Die Gäste aus Sambia werden übrigens am Donnerstag, 18. September, um 19.30 Uhr im Lehrerzimmer der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule mit einer „Farewell-Party” verabschiedet.
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