Bilanz der Silvesternacht – Schlägerei und kleinere Brände

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Was wir bereits wissen
Die Feuerwehr Gladbeck musste zu Containerbränden ausrücken, die Polizei kam bei einer Schlägerei ins Spiel. Bilanz der relativ ruhigen Silvesternacht.

Gladbeck..  Die Gladbecker hießen das Neue Jahr gut gelaunt lautstark mit Raketen, Böllern und dem einen oder anderem Gläschen Sekt willkommen – und aus Sicht der Polizei verlief der Übergang zu 2015 recht ruhig und friedlich. Ramona Hörst zog gestern Bilanz. Die Sprecherin der Polizeibehörde Recklinghausen: „Es gab Beschwerden wegen Ruhestörung.“ Doch das habe nicht den Rahmen des Üblichen gesprengt. Allerdings mussten die Einsatzkräfte doch hier und da ausrücken, als der Start ins Neue Jahr allzu hitzig ausfiel.

Feuer beschädigt Renault

So zu einer Schlägerei nach Zweckel an die Feldhauser Straße. Das noch junge Jahr war gerade einmal fünf Minuten alt, als die Fäuste flogen. Vier Beteiligte zogen sich leichte Verletzungen zu. „In einer größeren Gruppe gerieten alkoholisierte Menschen aneinander“, so Polizeisprecherin Ramona Hörst. Anfangs habe es sich wohl um ein Geplänkel gehandelt, „das sich ausgeweitet hat und schließlich mit Fäusten ausgetragen wurde.“

Explosiv auch die Situation in der Silvesternacht gegen 3 Uhr an der Hagelkreuzstraße. „Ein Papiercontainer brannte dort“, berichtete Hörst. Durch die Hitze des Feuers wurde der Renault eines Bochumers, das in der Nähe geparkt war, so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass die Kunststoffteile schmolzen. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 4000 Euro. Hörst: „Die Brandursache ist noch ungeklärt.“ Ohne größere Schäden blieben zwei weitere Feuer: ein Mülleimer an der Horster Straße (vor Kodi) und ein Container am Backhusweg.

Auch von der Hegestraße wurden in dieser Nacht, gegen 0.40 Uhr, Flammen gemeldet: „Jugendliche hatten auf der Hegestraße ein Feuer entzündet, das die Feuerwehr löschte.“ Größerer Schaden sei nicht entstanden. Das gelte auch für einen Einsatz an der Buerschen Straße gegen 1.30 Uhr. „Da brannte eine Hecke, aber als die Kollegen eintrafen, war nichts mehr“, sagte Hörst.

Gegen 3 Uhr ging ein weiterer Alarm bei der Feuerwehr ein. Aber: „Außer viel Rauch“ hatte angebranntes Essen in einer Wohnung an der Memeler Straße keine Konsequenzen.