Bewegung tut immer gut

Berlin ist ja immer eine Reise wert. Welches Souvenir die Gladbecker Delegation um Bürgermeister Roland im A 52-Koffer wohl mit nach Hause bringen wird? Man wird sehen. Politikerworte sind schnell gesagt und gedruckt, bis sie als Straße in Stein gemeißelt sind, fließt noch viel Wasser die Spree hinunter. Nun gut, aber Bewegung ist allemal besser als Stillstand - was staugeplagte Autofahrer auf der B 224 wohl wissen.

Vielleicht bringt die gemeinsame Reise von Stadtspitze, SPD und CDU auch ein Stück mehr Harmonie ins heimische Politikgeschäft. Denn bei allem erklärten Willen, zum Wohle der Stadt nun fest vereint an einem Strang ziehen zu wollen, wurde in der Ratssitzung doch wieder etwas gezankt miteinander. Dabei ging es gar nicht ums große Ganze, sondern darum, wer das erste Schüppchen Sand ins Behördengetriebe gekippt hat. Waren es SPD und Bürgermeister im September, als sie dem Rat ihren Beschluss zur Ablehnung des Teilausbaus vorlegten? Oder kann sich die CDU den Erfolg auf die Fahnen schreiben, weil „ihr“ Mann in Berlin, Sven Volmering, seine Drähte ins Verkehrsministerium zu nutzen wusste? Was soll’s - am Ende hatten sich alle wieder lieb. Aber schau'n wir ‘mal, wie lang der Frieden anhält.

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