Bürgerstiftung
Bessere Chancen für Zuwanderer-Kinder
28.08.2009 | 10:18 Uhr 2009-08-28T10:18:00+0200Gladbeck. Ein Kinderarzt und ein Anwalt haben eine Stiftung gegründet, mit der Kindern von Zuwanderern bessere Bildungschancen geben soll. "Wir leben auf der Sonnenseite, davon wollen wir etwas an andere abgeben", sagt Hermann Löbbecke, einer der beiden.
Es gibt sie noch, gute Nachrichten wie diese: Zwei Bürger tun sich zusammen, gründen eine Stiftung für Integration und Chancengleichheit und spenden die Erträge an Schulen oder Kindergärten, in denen Kinder von Zuwanderern einer verstärkten Förderung bedürfen. Getan haben das der Rechtsanwalt Hermann Löbbecke und der Kinderarzt Dr. Hardy Grube, die, jeder auf andere Art und Weise, „tagtäglich erleben, dass gerade Kinder von Migranten es besonders schwer haben, häufiger mit Sprachproblemen zu kämpfen haben oder entwicklungsverzögert sind", so Dr. Gruber. „Vielen dieser Kinder geht es schlechter als unseren eigenen. Wir leben auf der Sonnenseite, davon wollen wir etwas an andere abgeben", erklärt Hermann Löbbecke. Aus dem Bedürfnis der Tennisfreunde, in der eigenen Stadt und Region wirksame Hilfe zu leisten, wurde eine handfeste Idee und schließlich eben diese Stiftung GLA, die seit Anfang des Jahres vom Regierungspräsident in Münster genehmigt ist.
Grundschule am Rosenhügel profitiert
Die erste Einrichtung, die davon nun profitiert, ist die Grundschule am Rosenhügel, die geradezu wie geschaffen ist für die Stiftungszwecke: 75 Prozent Kinder haben einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend seit Auflösung der Schulbezirksgrenzen. In den drei ersten Klassen sind es schon 85 Prozent. Dazu gibt es mit Werner Wißler einen Schulleiter, der sich mit viel Engagement für die Förderung seiner Schützlinge einsetzt. Denn das ist den Stiftern wichtig: Dass ihr Geld sinnvoll verwendet wird, so dass es was nutzt. So ähnlich hatten sie es in ihren Anschreiben an 70 Einrichtungen in der Stadt formuliert. Und eigentlich gedacht, dass so ein Angebot auf großes Interesse stoßen würde. Geantwortet haben: fünf! „Etwas enttäuschend", so Dr. Grube.
Werner Wißler war einer der ersten und nannte den Stiftern ein konkretes Projekt für ihre Ziele: Integrationshelfer für alle vier Jahrgänge. Das war bisher nicht so. 2000 Euro erhält er nun von der Stiftung für den Einsatz dieser Helfer.
Bessere Sprachförderung im Vorschulalter
Dass solche Unterstützung was nutzt, davon ist er überzeugt. Zeigen doch auch die bisherigen Förderbemühungen schon erste Erfolge: Immer mehr I-Dötze starten besser vorbereitet, weil sie schon im Kindergarten mit Arbeitsmaterialien der Schule arbeiten. Hinzu kommt die generell bessere Sprachförderung im Vorschulalter. Wißler: „Das merken wir in diesem Schuljahr zum ersten Mal”. Die Förderung kommt übrigens auch bei den Eltern an: „Viele türkische Eltern legen mittlerweile großen Wert auf Bildung, auch bei ihren Töchtern”, lobt Wißler.
10:07
12“ wer hat da Kekse gerufen?
Kennt keine Kölner Volkslieder in Deutsch und will schon Zeitung lesen.
Hörst dir wohl immer nur dieses dumm dumm an?
Ne ne ne
04:24
#11
na schon wieder Ar... voll? toll
22:41
Heute fährt die 18 bis nach Istanbul, Isanbul.....
14:12
was wir D nen glück haben
14:00
Ich rede auch mit Ausländern Tacheles.
Es ist keineswegs so, dass ich nur die Deutschen kritisiere.
12:09
tja... dann wird das wohl nix...
12:04
Das war ein Gutes Wort zum Sonntag
Amen
wenn man dann aber den Leserbrief der Fr.
M. Dreesen in der Print lesen darf
sind immer die bösen Deutschen Schuld
d i e alle Fremden nicht verstehen ......
11:21
Ein löblicher Schritt der beiden.
Es ist allerdings genau so wie es unter #2 beschrieben wird.
Häufig wird multikulti von den zu Integrierenden missverstanden,
Rücksichtnahme als Schwäche verstanden und Respekt nicht erwidert.
Faktisch muss aber auch von den ELtern dieser Kinder verstanden werden:
Sie können Ihren Kindern nicht verbieten die deutsche Kultur anzunehmen
und gleichzeitig erwarten, das die hiesige Bevölkerung Ihre Kinder mit
offenen Armen empfängt.
Gegenseitiger Respekt und offenheit ist
die Grundvoraussetzung für Integration. Und das fängt mit der Sprache an
und geht über Akzeptanz von hiesigen Gebräuchen bis zum Religionsverständnis,
das nun einmal seinen Standpunkt zu Kopftüchern o.ä.Symbolen hat.
Dummerweise versuchen immer noch recht viele Familienoberhäupter
Sitten aufrecht zu erhalten die im Heimatland selber schon
vollkommen überholt sind.
Es ist also ein gegenseitiges AUfeinander zugehen nötig.
Sonst wird das nix.
11:07
miesmachen heißt es natürlich
11:04
Die Bande in Nordkorea ist noch nie bei europäischen Kommunisten auf Zustimmung gestoßen.
Aber nehmen wir doch mal das Beispiel Kuba. Dort ist die Kindersterblichkeit niedriger als bei uns.
Ansonsten hat #2 schon recht, missmachen ist hier fehl am Platze!