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Innenstadt-Gestaltung

„Beobachter“ am Eingang zur Stadt

03.03.2011 | 16:01 Uhr
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
Die kommunikative Bank als Skulptur für den Markt.

Gladbeck. In diesem Jahr soll es los gehen mit der Verschönerung der Innenstadt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes. Ideen für eine andere Gestaltung werden seit längerem gesammelt, zum Konzept gehört auch Kunst im öffentlichen Raum. Zwei konkrete Objekte des Gladbecker Künstlers und Ingenieurs Manfred Schlüter wurden jetzt der SPD vorgestellt.

Schlüter möchte für mehr Leben auf dem Marktplatz sorgen und hat dafür das Figurenensemble „Die Beobachter“ entworfen. „Wenn kein Markt ist, ist es ganz schön leer auf dem Platz“, findet der Diplom Ingenieur. Seine fünf Figuren sollen drei Meter hoch und sieben Meter breit am Marktplatz in Höhe der Bushaltestelle an der Wilhelmstraße eine Art Tor zur Stadt darstellen, das abends zudem beleuchtet wäre. So ließe sich nach Meinung des Künstlers die Außendarstellung der Stadt verbessern. Die Skulptur soll aus rostig-braunem wetterfestem Cortenstahl bestehen.

Start in 2011

Die Stadt erhält im Rahmen des geförderten Integrierten Handlungskonzepts für die Gestaltung einer familienfreundlichen Stadtmitte zunächst rund 2,5 Mio Euro, davon muss Gladbeck 10 Prozent übernehmen. Start wird in diesem Jahr sein.

„Eine andere Farbwahl ist möglich. Alles ist in der Diskussion und das ist auch gut so“, erklärt Jürgen Linau-Seifer, Vorsitzender Ortsverein Mitte. Auch der Titel der „Beobachter“ ist noch nicht druckreif. So wurde noch am gleichen Abend eine Namensänderung vorgeschlagen: „Lichtgestalten“ kam gut an. Der endgültige Name könnte aber auch von den Bürgern gefunden werden, wünscht sich der Künstler selbst.

Noch ist das Objekt eine Idee. „Es dauert seine Zeit, bis so etwas realisiert werden kann“, weiß Landtagsabgeordneter Michael Hübner (SPD). „Im Jahr des Handlungskonzeptes ist das genau der richtige Zeitpunkt, über so etwas zu diskutieren“, so Hübner weiter, der die Finanzierung solcher Werke gesichert sieht: „Das Geld dafür ist da. Und es wird Zeit, dass wir unsere Innenstadt auch durch solche Maßnahmen verschönern.“ Der vorgestellte Entwurf des Stahlgebildes würde circa 10.000 Euro kosten.

Manfred Schlüter hat an diesem Abend das Modell eines zweiten Objektes mitgebracht: Eine kommunikative Bank, ganz simpel und funktional. In die S-förmige Lehne wird ein Balken als Sitzfläche eingeschoben. Schlüter: „Von beiden Seiten kann man sitzen und sich dann auch unterhalten.“ Darüber hinaus soll die Bank ein visuelles Leitelement sein. Zudem sei sie kostengünstig ist, da sie nicht fundamentiert werden muss. Sieben Meter lang soll auch sie das Stadtbild verschönern. Vorstellbar wäre auch passend zur „großen“ eine „kleine“ Bank extra für Kinder. „Es wäre ein weiteres Gestaltungselement für unsere Innenstadt“, zeigt sich Hübner begeistert.

Steffen Bender



Kommentare
08.03.2011
12:37
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von Anna-von-Gladbeck | #27

Vielleicht sollte man mal festlegen wo der Eingang zur Stadt ist.
Im augenblick scheint mir der Markt der Ausgang zu sein...

Ach ja, auch einen schönen Tag noch!

08.03.2011
08:04
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von kuemmerle | #26

@Ne_Meinung_in_Ehren
Warum so beleidigend, spricht da der Neid?

Ohne die vielen Grunbesitzer, die ihr Hab und Gut in schuß halten wäre Gladbeck noch schlimmer dran.

Die die nicht hier leben und nur, wenn auch Minimieten, kassieren, lassen das Stadtbild verkommen.

Und Ohne Grund; hat man da keine Verantwortung?

Z.B. für das Umfeld? Den öffentlichen Raum?

Wie sieht es denn aus in der Stadt von Ne_Meinung_in_Ehren?

Gestern war ich da... Auf der Horster Str. ...

Kotze im Hauseingang, besoffene Kinder und Jugendliche, die an an die Kirche pissen. Wo ist da Verantwortung?

Oder heißt es da nur: Ist doch lustig! Ist doch nicht mein Haus! Sind doch Jugendliche, lass sie doch, wo sollen sie denn hin?


Einen schönen tag noch!

06.03.2011
17:14
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von ruhrpottloewin | #25

Ich glaube kaum, daß ein paar - obendrein noch alt und schrottig aussehende weil rostfarbene - Stahlskulpturen unseren Marktplatz in irgendeiner Form verschönern können.

Um DAS zu erreichen müßte ein kompletter Rückbau des Marktplatzes stattfinden und eine Wiederanpflanzung der wunderschönen Platanen, die man seinerzeit für die - zum Glück nicht mehr vorhandene - Markthalle abgeholzt hat.

05.03.2011
13:41
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von Ne_Meinung_in_Ehren | #24

Na, dann ist doch wohl alles klar, warum die Anna hier immer wieder ein auf Großkotz macht. Sie ist ja Grundbesitzerin und glaubt wohl damit Teilhaberin dieser Stadt zu sein. Der Nickname verrät da wohl einiges über das durchlauchte Fräulein von Gladbeck anne Köttelbeck.
Mit der Tatsachenverdrehung ist das auch so eine Sache.

Um so mehr gilt für die Anna von Gladbeck anne Köttelbeck:
aus großer Macht folgt große Verantwortung
Ist übrigens ein Zitat aus dem Film Spider-Man, in dem Peter Parker diesen Satz von seinem geliebten Onkel gesagt bekommt ;-) (Ich kenne auch Filme)
Also Anna von und zu, komm selbst in Wallung, statt hier jenseits der Adelsetikette hinterrücks herumzuätzen.

Wo sind denn nun die Vorschläge, die angeblich besser sein sollen, liebe Anna ?

Wir sollten nicht darauf warten bis Fräulein Anna von und zu, für gute Ideen die Absolution erteilt, sondern einfach gute Ideen umsetzen, denn sonst kommen wir hier in Gladbeck niemals über den Status „Stadt der Gangster und Malocher“ hinaus (das Gerede von außerhalb).

Gebt mal bei google „Gladbeck“ ein. Was steht da in den Top Ten auf Platz 2 oder 3 ?
Wir brauchen Veränderungen und Mut, statt Einheitsbrei und weiter so.

05.03.2011
11:43
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von Willy-Wacker | #23

Ach, liebe Anastasia von Oldenburg,

nu werd hier aber mal nicht zynisch, viele sind froh wenn es mit dem lesen noch klappt.

Sie wissen oft nicht das GrundBesitz auch eine Last und Verantwortung ist.
Nimm es doch nicht persöhnlich,
dir auch ein schönes Wochenende.
Gewünscht

05.03.2011
11:38
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von Anna-von-Gladbeck | #22

Herr, lass die Sonne scheinen,
damit alle einsamen und wütenden
Menschen mal an die frische Luft kommen.

Es ist beschämend, wenn sie ihren Frust hier ausleben müssen.

Schönes Wochenende.

PS: Nein, der Gruß ist nicht mehr möglich.
Den Grund kenne ich gut, war nie ein Geheimnis, GrundBesitz.

05.03.2011
09:18
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von ZweckelerMarkt | #21

#19

da Deine Eltern ja nach Gladbeck zurück gekehrt sind muss dies ja einen - guten - Grund gehabt haben,
den die Tochter anscheinend n i c h t erkennt ! ?
Denn außer - hier stänkern - anonym
(nur anna ,Adelig ) ist und bleibt anonym !

ist hier nichts, nie, positives - zu Gladbeck -
zu lesen gewesen !

und , schließe mich obigen Textern an
Vorschläge, öffentlich wie Hr. Schlüter z.B.
habe ich noch keine von anna von gladbeck lesen dürfen

ob sich die Eltern darüber freuen ???????????

schönen Gruß an diese Eltern, die wussten warum sie nach Gladbeck zurück kehrten !
( falls noch möglich)

Glück auf Gladbeck

04.03.2011
20:24
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von Relativitaet_ist_relativierbar | #20

#19
Danke für den Einblick ins Private ;-)

04.03.2011
17:03
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von Anna-von-Gladbeck | #19

An Relativitaet_ist_relativierbar,

oder sollte ich schreiben Der Geis? mit eigenartigen Erfahrungen und riesen Gedächtnis?

Die Gladbecker Geschichte kenne ich lang genug aus eigener Anschauung. Aus der Chronik meiner Familie kann ich sie bis 1218 zurückverfolgen. Könnte reichen oder?

Auch wenn wir das Dorf 1942 verlassen haben, waren meine Eltern schon 1952 wieder hier. Mit Herz und Seele.

Mein Spielplatz ist seit langem überbaut und vieles ist in den letzten Jahren schief gelaufen. Denke mal weil sich immer nur bezahlte Kräfte und Berufsdenker gekümmert haben....

Ihr Gedanke hier weg zu ziehen ist wohl etwas übertrieben oder?

Ziehen sie doch im Dorf um!
Vielleicht in ein Kulturhistorische Bauwerk (Jugenstil). Das würde den Eigentümer sicher helfen. Allerdings muss da wohl noch renoviert werden...
Und, ja, die Fassade muss weg...Und noch mal ja, die letzten öffentlichen Sitzungen habe ich soweit es mir möglich war, alle besucht... hinsehen!

Und ein letztes ja, mein Name ist kein anonymer Nick....

04.03.2011
16:03
„Beobachter“ am Eingang zur Stadt
von Relativitaet_ist_relativierbar | #18

#14 @schneutzl
Was die Blumen angeht, gebe ich Ihnen sicherlich recht, aber die kosten pro Jahr einschließlich Ihrer Pflege soviel wie das ganze Kunstwerk, dass können Sie mir glauben. Blumenbeete sind übrigens die ersten Ziele von Vandalen (Hirnis). Es kann aber doch nicht der Umkehrschluß sein, dass wir unsere Stadt vandalensicher ausstatten müssen, denn dann können wir gleich überall alles zu betonieren, die Schaufenster mit Holz und Gitter absichern und schweren Türbeschläge mit riesigen Riegelschlössern davor absichern, bloß nichts was irgendwie die Stadt attraktiv werden lässt, aufstellen, es könnte ja beschädigt werden.
Außerdem wollen wir doch jetzt nicht wirklich Äpfel mit Birnen vergleichen. Kunst und Blumen sind zwei verschiedene Möglichkeiten den öffentlichen Raum aufzuwerten. Es geht doch hier nicht um schwarz oder weiß bzw. kommt das Eine nicht, dann kommt dafür das Andere. Es geht darum viele kleine Akzente zu setzen, die im ganzen den roten Faden durch die Stadt ergeben und dazu gehören auch zweifelsfrei Kunstobjekte. Vielleicht brauchen wir bezüglich Vandalismus, endliche wieder eine Gesellschaft, die nicht einfach nur tatenlos zusieht, wie auf Stadtfesten oder Abends in Wittringen oder sonstwo Jugendliche und Nichtjugendliche Glas zerdeppern, Mülltonnen abtreten, anstecken, beschädigen, zumüllen, vollsprühen etc. Wir brauchen eine Gesellschaft, die eine Arxxx in der Hose hat und nicht den Schwanz einkneift, wenn es mal brenzlich wird. Unsere Gesellschaft besteht doch heutzutage überwiegend aus Duckmäusertum und einer Scheiss-egal-Mentalität. Wer ist denn heutzutage noch bereit, Verantwortung zu übernehmen? Anna vielleicht?
Statt zu sagen, könnte ja durch Vandalismus und Diebstahl beschädigt werden, sollte liebe die Forderung propagiert werden, wer sich am Volkseigentum vergreift, gehört empfindlichst bestraft und zwar so, dass es auch wirklich abschreckend für noch so besoffene Trittbrettfahrer ist. Eine Stadt, die vandalensicher eingerichtet wird, verliert ihren Reiz, ganz sicher.
Ich bin kein Freund von Kameraüberwachung, aber, es hat sich gezeigt, dass in den kameraüberwachten ÖPNV-Fahrzeugen der Vandalismus um 90 % zurück gegangen ist. Wo gibt es heutzutage noch solche Erfolgsquoten? Was ich damit sagen will, wenn wir heutzutage nun einmal Hirnis in freier Wildbahn laufen haben, dann müssten wir zumindest an neuralgischen Punkten eine überschneidende Kameraüberwachung haben. Ich lebe lieber in einer Stadt, die Kameraüberwacht ist, als in einer Stadt, wo Vandalen und andere Hirnis sich scheinbar ungehindert austoben dürfen. Und wenn die Hirnis kein Geld zur Schadensbegleichung haben, müssen sie den entstandenen Schaden über gemeinnützlich Tätigkeiten auf Heller und Pfennig abarbeiten. Ich weiß, es hört sich hart an in einer Gesellschaft, die heutzutage überwiegend aus Weicheiern besteht.

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