Bauprojekt falsch dargestellt

Mit Überraschung reagiert Peter Breßer-Barnebeck, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt, auf den WAZ-Bericht zum geplanten Wohnprojekt auf dem Ex-Paulus-Kirchengelände. In dem Bericht werde der tatsächliche Stand des Projektes von der Frühförderinitiative falsch dargestellt. Dies hätte die WAZ mit einer Anfrage bei der Stadt vermeiden können.

Tatsächlich habe es zwischen Erstem Beigeordneten Rainer Weichelt und der Frühförderinitiative mehrere Gespräche über das beschriebene Projekt auf dem ehemaligen Kirchengrundstück gegeben, zuletzt am 28. Januar. Dabei sei vereinbart worden, so Breßer-Barnebeck, dass die Frühförderinitiative konkrete Planungen sowohl für die Gebäude als auch für die verkehrliche Erschließung erarbeitet und mit der Stadt abstimmt. „Dies ist bis jetzt nicht erfolgt.“ Anschließend müsste auf der Grundlage dieser Planungen ein Bauantrag gestellt werden.

Nach Genehmigung dieses Bauantrages könne mit dem Bau auch unabhängig von der neuen Erschließungsstraße begonnen werden, dies sei auch der Frühförderinitiative jetzt noch einmal erklärt worden. Schließlich gebe es die alte Erschließungsstraße noch. Darüber könne der Baustellenverkehr problemlos abgewickelt werden. Es sei richtig, dass die endgültige Erschließungsstraße erst nach Fertigstellung des Bauprojektes gebaut werden soll, voraussichtlich 2017. Das Projekt solle voraussichtlich in der nächsten Sitzung des Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschusses vorgestellt werden, so Breßer-Barnebeck.

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