ZBG-Sperrgutannahme
Bald Elektro-Pressen statt Lkw?
07.09.2010 | 13:33 Uhr 2010-09-07T13:33:00+0200
Gladbeck.Der Zentrale Betriebshof (ZBG) wird Anfang 2011 im Betriebsausschuss ein Konzept zur möglichen Reform der Sperrgut-Annahmestelle an der Wilhelmstraße vorlegen. Diesen Beschluss fasste der Betriebsaussschuss einstimmig.
Zuvor gab es eine intensive Diskussion zum Thema.
Ja, immer wieder loben die Gladbecker in Leserbriefen und E-Mails auch an die WAZ den kompetenten, freundlichen und schnellen Service an der Sperrgut-Annahmestelle. Gibt es hier wirklich Handlungsbedarf?
Es geht bei der möglichen Reform um einen speziellen Punkt: Bislang laufen während der Öffnungszeiten der Annahmestelle die Motoren zweier Lkw (Müllautos), um den von den Bürgern dort angelieferten Sperrmüll zu pressen. Dieses Verfahren, also der stundenlange Einsatz von Lkw-Motoren zur Sperrgut-Pressung und -Verarbeitung, gilt vor allem auch aus Umweltschutzgründen (Stichwort: CO2-Ausstoß) als nicht mehr zeitgemäß.
Das sei auch dem ZBG und seiner Führungsspitze klar, unterstrich der Kaufmännische Betriebsleiter des ZBG, Heinrich Vollmer, in der Sitzung. Vollmer vertrat ZBG-Chef Harald Hofmann, der sich zur Zeit in Urlaub befindet. Heinrich Vollmer machte vor den Ausschuss-Mitgliedern vor allem auch deutlich, wie begrenzt der Platz ist, der für die Sperrgut-Annahmestelle und den Recyclinghof an der Wilhelmstraße zur Verfügung steht. Knapp 500 Quadratmeter sind das, während in anderen Städten, etwa in Marl oder Dorsten, gleich mehrere tausend Quadratmeter Fläche für die Sperrgut-Annahme und das Recycling genutzt werden können.
Niedrige Ladekante: ZBG-Team und Bürger packen hier gemeinsam an
Vor diesem Hintergrund darf man wohl anmerken: Es ist es geradezu erstaunlich, wie bürgerfreundlich unter diesen Rahmenbedingungen hier Tag für Tag mit einem Drei-Mann-Team die Sperrgutannahme (ca. 700 Tonnen Sperrmüll und ca. 580 Tonnen Holz jährlich) geregelt ist. Aufgrund einer niedrigen Ladekante von 93 bis 100 cm können hier Bürger und ZBG-Mitarbeiter gemeinsam anpacken und Kofferräume und Anhänger zügig entleeren.
Dass elektrisch betriebene Sperrmüll-Pressen eine zeitgemäßere Lösung seien, sei der ZBG-Führung bekannt, so Heinrich Vollmer. Vor allem auch vor dem Hintergrund des eingeschränkten Flächenangebots vor Ort sei man aber bislang bei der Lkw-Lösung geblieben, die sich auch mit Blick auf den Kraftstoffverbrauch durchaus rechne.
„Es ist durchaus möglich, hier zu einer besseren Lösung zu kommen“
Elektrisch betriebene Sperrmüllpressen sind die zeitgemäßere Lösung - das unterstrich auch ein externer Referent, den Beigeordneter Dr. Thomas Wilk zur Sitzung eingeladen hatte: Patrick Hasenkamp leitet die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster und ist somit für zehn Recyclinghöfe verantwortlich. Hasenkamp plädierte klar für den Einsatz elektrisch betriebener Sperrmüllpressen und kombinierte diese Aussage mit weiteren Vorschlägen: Das kleine Pförtnerhäuschen am ZBG-Areal könne man abreißen und durch einen platzsparenden Büro-Container ersetzen. Statt der beiden Fahrzeuge (je 9 x 2,5 Meter) kämen dann die elektrisch betriebenen Pressen zum Einsatz, die mit Abmessungen von je 7 x 2 Meter für weitere Platzersparnis sorgen würden. Die höhere Ladekante könne man durch eine kleine Rampe/Treppe ausgleichen. Hasenkamp: „Es ist durchaus möglich, hier trotz des beengten Raumes zu einer besseren Lösung zu kommen.“
07:44
Elektrisch betriebene Sperrmüllpressen sind die zeitgemäßere Lösung
Ist es nicht das, - Zeitgemäße Lösung -
um die es eigentlich nur ging ! ! ! !
Und da wurde ein Angriff gegen den gesamten ZBG gemacht.
Von der CDU sogar eine Firmen-Umwandlung in Private Hand gefordert !
Na Herr Fischbach, man munkelt ja schon lange dass Sie die Positon in der CDU abgeben wollen !
ABER wer solls dann richten ?
16:08
Also
viel Lärm um nichts
da der Sommer vorbei ist
Sommerloch ade
14:45
Danke