Ausstellung in leerstehender Wohnung - Zopf-Fotos mit Sabine

Ausstellungseröffnung " Oben-Kunst im Wohnhaus ", eine Fotoausstellung des Nikon-Club Deutschland in einer Wohnung an der Berlinerstr. in Gladbeck.
Ausstellungseröffnung " Oben-Kunst im Wohnhaus ", eine Fotoausstellung des Nikon-Club Deutschland in einer Wohnung an der Berlinerstr. in Gladbeck.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Nikon Club Deutschland eröffnet aktuelle Ausstellung in einer leerstehenden Wohnung an der Berlinerstraße in Gladbeck. Gezeigt werden Lieblingsbilder.

Gladbeck.. Wie man eine leerstehende Wohnung schnell umfunktionieren kann, zeigt momentan der Nikon-Club Deutschland und die Wohnungsverwaltung Norten: „Oben – Kunst im Wohnhaus“, unter diesem Motto steht die Jahresfotoausstellung des Nikon-Club Deutschland (NCD), die im zweiten Stock des Wohnhauses an der Berliner Straße 3 gezeigt wird. Am Freitagabend wurde sie im Beisein von Bürgermeister Ulrich Roland eröffnet.

Rund 90 Fotografien zieren die Wände der Wohnung – alles Bilder der Hobbyfotografen des Club. „Jeder hat die Möglichkeit fünf bis sieben seiner Lieblingsfotos auszustellen. Die Auswahl darf jedes Mitglied selbst treffen“, berichtet Peter Braczko, Vorsitzender des Fotografenclubs, beim Rundgang.

Dadurch variieren die Motive: Natur-, Architektur-, Reportage- oder Sportaufnahmen gibt es zu besichtigen. Darunter sind zum Beispiel interessante Bilder vom Trabrennen in Gelsenkirchen, wohin der Club einen gemeinsamen Fotoausflug gemacht hat. Dem Thema Mädchenfotografie ist ein eigener Raum gewidmet, bestückt von den Wuppertalern Thorsten Kalund und Horst Schattevo.

Clubtreffen findet einmal im Monat statt

Ein weiterer Raum zeigt die Fotoinstallation „Leere und Fülle“ des Norten-Sozialmanagers und NCD-Fotografen Michael Tollmann. „Einmal im Monat findet ein Clubtreffen statt. Zudem gehen wir dann noch gelegentlich zu Veranstaltungen, bei denen wir gemeinsam Fotos machen“, so Braczko.

Die Wohnung wird allerdings nicht nur zu Ausstellungszwecken benutzt. So wurde ein Raum kurzerhand zum Fotostudio umgebaut. Dort können sich die Besucher ablichten lassen und für wenig Geld die Bilder erwerben. Bei der Eröffnung am Freitag gab es hier ein kleines Show-Shooting mit dem Model Sabine auf der roten Couch. Klar, dass die Clubmitglieder ihre Kameras zückten und eifrig auf den Auslöser drückten.

Der ungewöhnliche Ausstellungsort hat in Rentfort bereits Tradition. In zwischenzeitlich leerstehenden Norten-Wohnungen wurden in den letzten Jahren bereits Arbeiten des Holzbildhauers Marco Wachendorf und Keramiken der Künstlerin Sabine Kratzer gezeigt. Die Ausstellungsräume im zweiten Obergeschoss sind im Anschluss an die Ausstellung für ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt vorgesehen. Zwei Wohnungen mit zusammen 180 Quadratmetern sollen dafür zusammengefasst und nach Bedarf auch umgebaut werden.

Besichtigungstermine und Fotoaktionen

Die Ausstellung bleibt bis zum 15. März geöffnet. Besichtigungstermine können im Norten-Mietertreff, Berliner Straße 14, zwischen 9 und 13 Uhr oder unter 27 50 79, 3 18 81 96 oder 68 17 17 vereinbart werden. Zudem gibt es feste Termine am 12., 19. und 24. Februar sowie am 2. März jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Während der Ausstellung finden in einem professionell aufgebauten Studio nebenan mehrere Fotoaktionen statt. Die Ergebnisse können sofort vor Ort ausgedruckt werden. Die so entstandenen Fotos sollen dann ebenfalls aufgehängt werden, so dass die Bilderschau ständig erweitert wird.

Bürgermeister Ulrich Roland und Hauseigentümer Rainer Norten, der die ungewöhnliche Galerie mehrfach zur Verfügung stellte, betonen, dass es wichtig ist, mit solchen Aktivitäten das Miteinander im Stadtteil zu fördern und die Menschen in Kontakt zu bringen.