Ausbaupläne für A31/A2 Kreuz Bottrop
27.10.2010 | 14:25 Uhr 2010-10-27T14:25:00+0200Gladbeck.Nahezu täglich gibt es Stau- und Unfallmeldungen vom Autobahndreieck A 31 / A 2 in Bottrop, daher plant das Land offensichtlich, das Kreuz auszubauen.
Diese Nachricht erfuhr Bürgermeister Ulrich Roland jetzt vom Landesbetrieb Straßen.NRW in Essen. Anlass für seine Nachfrage: In der Bürgersprechstunde hatten mehrere Gladbecker Bürger, die von den Plänen gehört haben, danach gefragt.
Nach Auskunft des Landesbetriebes Straßen.NRW hat sich die Verkehrssituation im Bereich des Autobahndreiecks in den letzten Jahren aufgrund des gestiegenen Ver-kehrsaufkommens verschlechtert. Insbesondere der Verkehr, der morgens aus Richtung Norden von der A 31 in Richtung Oberhausen auf die A 2 und abends wieder zu-rück fährt, hat so zugenommen, dass es verstärkt zu Staus kommt. Als besonders problematisch habe sich dabei die jetzige enge Kurve von Oberhausen auf die A 31 erwiesen.
Vor diesem Hintergrund wurde das Autobahndreieck in das „Stau- und Störstellprogramm“ aufgenommen. Um die Verkehrsprobleme zu beseitigen, sollen nach den bisherigen Planungen die Verkehrsströme getrennt und die dazugehörigen Verbindungsrampen durchgängig zweispurig ausgebaut werden. Mit dem Umbau ist, so die Einschätzung aus Essen, allerdings nicht vor 2015 zu rechnen.
Bauliche Auswirkungen auf das Gladbecker Stadtgebiet, insbesondere ein weiterer Aus-bau der A 2 Richtung Gladbeck, sind, so Straßen.NRW, jedoch nicht zu erwarten.
13:30
Steht uns dann in Zukunft irgendwann auch der Ausbau des noch nicht fertig gestellten Autobahn-Spaghetti-Knotens A52/A2 ins Haus ??? Das Ding ist ja jetzt schon als unerträgliche Zumutung für Gladbeck geplant.
Vermutlich muss dann nach einer Erweiterung das Wasserschloss Wittringen abgerissen werden, weil ja nach Ausbau der Verkehr, wie versprochen steigen wird.
Wo soll das nur hinführen?
Wenn jetzt der Rat samt Bürgermeister nicht bald aus der wir haben einen Ratsbeschluss, an dem wir festhalten - Lethargie heraus kommen, dann Gnade uns, was da auf uns zukommen wird.
Es gibt mit dem ersten Spatenstich für den Ausbau der A 52 dann kein zurück mehr, dann wird die Transitroute durch unsere Stadt beschlossen sein.
Der jetzige Rat hat es jetzt in der Hand, zu sagen ja oder nein, ein dazwischen gibt es nicht.
Sind wir doch mal ehrlich, wo wird denn deutlich, dass Straßen NRW unsere Belange ernst nimmt???
Mündliche Zusagen sind am Ende keinen Pfifferling wert. Die Verwaltung der Stadt müsste doch am besten wissen, dass nur schriftliche Belege etwas nachweisen können.
Liebe Stadtverantwortlichen, wir zählen auf Sie.
Es ist an der Zeit ein klares NEIN, gegen eine Transitautobahn durch unsere Stadt zu formulieren, anders dürfen wir keine Reaktion von oben erwarten, sonst hätten wir, nach all den Jahren, diese schon längst erhalten.
Die kleine Anfrage der SPD im Bundestag ist doch die Antwort. !!! ES GIBT KEINEN TUNNEL DURCH DIE STADT !!!
Es wird Zeit, dass Gladbeck eine parteiübegreifende Antwort formuliert. Der viel zitierte Ratsbeschluss (der ein guter Anfang ist) reicht bei weitem nicht aus und ist durch die Antwort (auf die kleine Anfrage) vollkommen hinfällig geworden.
Die planerische Abfolge mit dem Ausbau der A 31 sollte uns alle richtig zu denken geben in welche Zukunft uns das führen wird.
Erst das Autobahnkreuz, dann nach 20 Jahren die Erweiterung. Was wird uns und unseren Nachkommen dann noch von Wittringen bleiben??? Was kann diese Stadt in Zukunft dann noch vorweisen ???
12:01
Da sehen wir zum wiederholten Male: Jeder Straßenausbau erhöht die Zahl der Kraftfahrzeuge auf der ausgebauten Straße und jeder Straßenneubau zieht den Verkehr an. Die jetzt zu hohe Verkehrsdichte am Dreieck A2/A31 wird nach der Ertüchtigung durch den Ausbau des Dreiecks noch weiter steigen und so die A2 in Gladbeck und die A52 (jetzt noch B224) belasten. Das künftige Kreuz A2/A52 wird so zum Killer für das Freizeitgebiet Wittringen, doch die Gladbecker Politik schläft.
Gute Nacht, Ihr Lieben. Träumt Euren Traum vom Tunnel nur schön weiter.
01:38
#8
Die Auf- und Abfahrten sollen jeweils 2 spurig werden und das Teilstück A31 zwischen Dreieck und AS Gladbeck soll 6 spurig werden. Ich würde sagen, das ist dann ein Ausbau der A31.
22:07
Absolut logisch.
Wenn schon das neue AK-Wittringen geplant ist und auch gebaut werden soll, wird der Rest gleichzeitig erledigt.
2015 geplant, passt doch genau in die Planungsphase.
Also weiterschlafen oder endlich merken, was hier abgeht.
Vergesst die Anfragen an den BM , denn eas bringen diese denn????
2015 nähert seine Amtszeit dem Ende.
Nach ihm die Autobahn.
21:07
Wenn die A 2 zur Auffahrt und Abfahrt auf die A 31 6-spurig ausgebaut wird, ist das kein Ausbau der A 2???
15:32
Betrachtet man die gesamte Situation...
...wird mehr als deutlich, dass man diesen Ausbau nur in Zusammenhang mit der Planung der neuen Transit-Autobahn (A52 und A44) bewerten kann.
Hier werden wieder einmal Tatsachen geschaffen, die den Druck auf die betroffenen Städte massiv erhöhen.
08:58
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
01:43
so ist es viel verständlicher ;-)
Wenn dem Bürgermeister und dem Stadtrat NICHT spätestens jetzt ein Licht aufgeht, dann sehe ich wirklich schwarz für Gladbeck. Hallo, die Bürger informieren ihren Bürgermeister über Ausbaupläne einer Autobahn auf Gladbecker Boden???
Scheinbar hält die Straßenbaubehörde es nicht unbedingt für notwendig das Stadtoberhaupt zu informieren. Wenn das keine Ignoranz von oben ist, dann weis ich auch nicht, was uns in Sachen A 52 noch so an nicht genannte Überraschungen auf uns warten wird. Ich denke da gearade an die Flugblattaktion zur Vermessung für das geplante Autobahnkreuz, wo der Bürgermeister, auch erst über die Bürger von der Überraschungsaktion erfahren hatte. Was lässt sich Straßen NRW als nächstes für eine unvorhergesehene Überraschung einfallen??
Was in diesem Artikel noch fehlt,
Die A 31 soll zwischen dem Autobahndreieck Bottrop und der Gladbecker Anschlussstelle A 31 zusätzlich 6 spurig ausgebaut werden, daher wäre der Bürgermeister gut beraten diesbezüglich mal beim Kreis Recklighausen anzufragen, weil dort ein Naturschutzgebiet auf Gladbecker Gebiet von betroffen sein wird.
01:35
Dann kann doch gleich die A 31 so wie ursprünglich gedacht über Bottrop verlängert werden und wir müssen uns in Gladbeck nicht mehr über die überfüssige A 52 unterhalten.
Ach `ne geht ja nicht, in Bottrop wohnt an der Trasse OB Tischler und Gelsenkirchen können wir die ursprünglich geplante A 41 auch nicht bauen, weil da wohnt ja der Oli Wittke und der Staatssekretär aus Berlin.
Na da müssen wir Gladbecker wohl dran glauben.
Wenn dem Bürgermeister und dem Stadtrat spätestens jetzt ein Licht aufgeht, dann sehe ich wirklich schwarz für Gladbeck. Hallo, die Bürger in formieren den Bürgermeister über Ausbaupläne einer Autobahn auf Gladbecker Boden???
Scheinbar hält die Straßenbaubehörde es nicht für notwendig das Stadtoberhaupt zu informieren. Wenn das keine Ignoranz von oben ist, dann weis ich auch nicht, was in Sachen A 52 noch für nicht genannte Überraschungen auf uns warten werden.
Was in dem Artikel noch fehlt,
Die A 31 soll zwischen dem Autobahndreieck Bottrop und der Gladbecker Anschlussstelle A 31 zusätzlich 6 spurig ausgebaut werden, dafür wäre der Bürgermeister gut beraten diesbezüglich mal beim Kreis Recklighausen anzufragen, weil dort ein Naturschutzgebiet auf Gladbecker Gebiet von betroffen sein wird.
22:22
So, wie PKW- und LKW-Fahrer zunehmend Geschwindigkeitbeschränkungen missachen, ereignen sich dort Unfälle. Und wegen dieser Wirrköpfe soll Steuergeld vergeudet werden?! Dann muss man die Leute halt zur Kasse bitten und über den Griff in die Geldbörse bremsen..