Aus für Auguste Victoria prägt das Wirtschaftsjahr im Kreis

Auguste Victoria in Marl schließt Ende 2015 - ein Einschnitt auch für den gesamten Kreis Recklinghausen.
Auguste Victoria in Marl schließt Ende 2015 - ein Einschnitt auch für den gesamten Kreis Recklinghausen.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Die Tage des Jahreswechsels nutzt auch Landrat Cay Süberkrüb (SPD) für einen Rück- und Ausblick.

Gladbeck..  Landrat Cay Süberkrüb (SPD) blickt in seinem aktuellen Grußwort auf das Jahr 2014 zurück und skizziert zu erwartende Ereignisse und Entwicklungen des Jahres 2015.

„Eine gute Nachricht, über die ich mich im vergangenen Jahr sehr gefreut habe, ist die wieder steigende Zahl der Geburten im Kreis Recklinghausen – und das, obwohl es immer weniger Frauen im entsprechenden Alter gibt“, unterstreicht Süberkrüb. Die Menschen fühlten sich offensichtlich wohl im Kreis Recklinghausen. „Wir leben schließlich in einem Kreis mit einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur und einer guten Versorgung.“

Das könne man zum Glück nun auch im Bereich der Schulsozialarbeit sagen. Kurz vor Weihnachten habe die Landesregierung die Zusage gegeben, die Finanzierung für die nächsten Jahre sicherzustellen. Der Landrat: „Darüber bin ich sehr froh, denn die Schulsozialarbeiter leisten wichtige Arbeit.“

2015 gebe es viele Aufgaben: Die Zeche Auguste Victoria in Marl werde in diesem Jahr schließen. Süberkrüb: „Noch einmal fallen viele Arbeitsplätze weg. Umso wichtiger ist, dass wir an anderen Stellen unsere Anstrengungen verstärken. Der newPark gehört dazu. Wir werden alles daran setzen, das große Industriegebiet im Ostvest auf den Weg zu bringen. Denn Arbeitsplätze braucht unsere Region auch weiterhin zuallererst.“

Auch deshalb sei er froh, so der Landrat in seinem Grußwort, „dass der Kreistag kurz vor dem Weihnachtsfest in einer Sondersitzung den Haushalt für das Jahr 2015 beschlossen hat“.

Tolles Projekt: Schultheatertage

Das Thema Finanzen werde die Kreisverwaltung und Kreispolitik vom ersten Arbeitstag des Jahres an beschäftigen. „Unsere Städte brauchen unbedingt wieder eine gute finanzielle Basis. Bund und Land sind in der Pflicht, endlich für die Leistungen aufzukommen, die sie von den Städten und vom Kreis erwarten. Dafür werden wir uns weiterhin an allen notwendigen Stellen einsetzen.“

Umso schöner sei es, dass in diesem Jahr Schultheatertage stattfinden würden. „Darauf freue ich mich sehr. Das ist ein tolles Projekt, bei dem viele Hände gemeinsam etwas schaffen, was keiner alleine gekonnt hätte. Das ist wirklich Zukunft durch Zusammenhalt.“