Arbeitshilfe für Quartiersmanagement

Kleiner als ein Stadtteil, größer als ein Wohnblock – in einem „Quartier“ spielt sich das alltägliche Leben der meisten Menschen ab. Hier geht es um Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen und soziale Kontakte. Die Erfassung dieser Strukturen zu unterstützen und für die Arbeit im Quartier nutzbar zu machen war Anliegen des Arbeitskreises der Demografiebeauftragten im Kreis Recklinghausen. Deshalb haben sie eine „Arbeitshilfe Quartiersmanagement“ erstellt.

Unter 18 Überschriften von „Akteure/Institutionen“ über „Beratungsstellen“, „Freizeit“, „Infrastruktur“ bis hin zu „Nahversorgung“ und „Wohnung“ sind rund 160 Stichworte erfasst. „Wer in ein Quartier hineinsieht – egal mit welchem Ziel – findet hier einen Grundschatz an Aspekten, die es zu beachten gilt“, fasst Wolfgang Gottschalk, Demografie-Beauftragter des Kreises, den Inhalt zusammen. Zu jedem der alphabetisch aufgelisteten Teilaspekte findet sich ein Hinweis, wo entsprechende Informationen erhältlich sind.

Von den Verwaltungsfachleuten des Arbeitskreises für Raum- und Sozialplaner erstellt, bietet die Arbeitshilfe aber auch denjenigen, die sich erstmals mit dem Thema Quartiersmanagement befassen, einen guten Einstieg. So finden sich in der 16 Seiten umfassenden Broschüre neben den 3 Definitionen sowie Literaturhinweise und weblinks zum Thema. Außerdem ist eine Liste der kommunalen Demografiebeauftragten enthalten. Die Arbeitshilfe wurde zunächst in einer kleinen Auflage für den internen Gebrauch und allgemein Interessierte gedruckt. „Bei entsprechender öffentlicher Nachfrage können wir jederzeit nachdrucken“, betont Gottschalk.

Die Arbeitshilfe ist erhältlich bei den Demografiebeauftragten in den Städten (Ausnahme: Castrop-Rauxel, Datteln) oder beim Kreis Recklinghausen.