Arbeitsgemeinschaften sollen auf das spätere Leben vorbereiten

Für André Luciga, den neuen Schulleiter der Anne-Frank-Realschule, ist es erstaunlich, dass ein Twitter-Beitrag eines unbekannten Mädchens solch einen Medienrummel ausgelöst hat. Aber die inhaltliche Kritik müsse man ernst nehmen. „In der Realschule gilt es als Zeichen gelungenen Unterrichts aller Fächer, alltagsrelevante Themen in den Mittelpunkt zu stellen und die Schülerinnen und Schüler so zu mündigen Bürgern und Verbrauchern zu erziehen“, erklärt Luciga.

Neue Arbeitsgemeinschaften

Probleme offenbaren sich beim Blick auf den Stundenplan: „Leider nehmen die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, die hier mehrheitlich angesprochen sind, schon allein aufgrund der geringen vorgeschriebenen Stundenzahl immer noch eine untergeordnete Rolle ein, so dass die ausführliche Behandlung wichtiger Themen in der Zeit kaum zu bewältigen ist.“ Dabei könne er als Schulleiter aber steuernd eingreifen. Die Anne-Frank-Realschule biete daher eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften an, die der Vorbereitung auf das weitere Leben der Schülerinnen und Schüler dienen: „Es kann nicht sein, dass Schulen im 21. Jahrhundert nicht jedem Kind ein Mindestmaß an Grundfertigkeiten vermitteln.“