Absolventen der Johannes-Kessels-Berufsakademie sagen ade

So sehen stolze Absolventen aus! Die Johannes-Kessels-Akademie startete am Mittwoch ihre Abschlussfeier.
So sehen stolze Absolventen aus! Die Johannes-Kessels-Akademie startete am Mittwoch ihre Abschlussfeier.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Serie der Abschlussfeiern geht weiter - am Mittwoch verabschiedete die Johannes-Kessels-Berufsakademie ihre Absolventen.

Gladbeck..  Tag des Abschieds auch an der Johannes-Kessels-Berufsakademie in Trägerschaft des Bistums Essen: Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in St. Lamberti ging es zur Abschluss- und Entlassfeier in die Stadthalle. Bewegende Worte, bewegende Momente für die jungen Absolventinnen und Absolventen, die elegant gekleidet an die Friedrichstraße kamen.

Zum Auftakt des Programms (und auch zum Ausklang) musizierten Ursula und Bernadette Kirchhoff am Flügel bzw. an der Geige. Das Duo präsentierte konzertante Klänge, die teils sanfte Nachdenklichkeit, teils aber auch hymnische Freude ausstrahlten. Klänge, die also ganz wunderbar zu diesem besonderen Anlass in der Stadthalle passten und die mit viel Applaus belohnt wurden.

Schulleiter Georg Pohl würdigte in seiner Ansprache gleich zu Beginn Können und Einsatz der Johannes-Kessels-Akademie-Absolventen - ob Kinderpfleger/innen, Sozialassistenten, Abiturienten oder Sozialpädagogen: „Sie haben eine Menge geleistet“, rief Georg Pohl den versammelten Abschlussschülern und ihren stolzen Familien zu. „Das gesamte Lehrerkollegium gratuliert Ihnen zu diesem Erfolg!“

Der schulische Abschluss bedeute aber nicht das Ende des Lernens, denn die Schülerinnen und Schüler hätten sich den Herausforderungen eines lebenslangen Lernens zu stellen.

In besonderer Weise ging Pohl in seiner detailreichen und nachdenklichen Rede auf das Thema Kreativität ein. Das sei nicht nur ein Thema für Menschen wie Picasso, Einstein oder Steve Jobs, formulierte der Schulleiter. Das Thema Kreativität gehe jeden an. Pohl illustrierte das mit vielen Beispielen und kam zu dem Schluss: „Die kindliche Fähigkeit, stets Neues zu entdecken, sollten Sie sich auf jeden Fall erhalten!“

Mit Abschlusslied und Luftballonaktion

Wer kreativ sein wolle, müsse „die gewohnte Komfortzone“ verlassen und bereit sein, neue Wege zu gehen. „Das beginnt mit der Lust an der Neugier.“ Jeder, der schöpferisch sein wolle, müsse neben der Neugier aber stets auch Fleiß und Disziplin mitbringen, mahnte der Schulleiter.

Die Danksagung der Schülersprecher Melina Giunta und Enes Karakas, sehenswerte Beiträge der Fach- und Fachoberschulklassen (Oa, Ob und FOS 12), dann die Zeugnisausgabe mit Schulleitung und Klassenlehrern, das Abschlusslied aller Schülerinnen und Schüler sowie das konzertante Finale an Flügel und Geige - die Gäste in der Stadthalle erlebten 90 prall gefüllte Minuten, die im Gedächtnis bleiben.

Zum Schluss gab es als Lehrerbeitrag eine Luftballonaktion auf dem Vorplatz der Stadthalle.