A 52- CDU fordert faire Zusammenarbeit der Parteien ein

Die CDu fordert eine stadtverträgliche und bürgerfreundliche Lösung für den Ausbau der B 224 zur A 52 ein.
Die CDu fordert eine stadtverträgliche und bürgerfreundliche Lösung für den Ausbau der B 224 zur A 52 ein.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Ziel müsse eine stadtverträgliche und bürgerfreundliche Lösung für den Ausbau sein, so die Partei. Notwendig sei deshalb eine große Ratsmehrheit.

Gladbeck..  Enorm an Fahrt aufgenommen hat die Diskussion über das Thema „Ausbau der B 224“ – nicht zuletzt durch den WAZ-Gesprächsabend, bei dem sich unter anderem Minister Groschek im Martin Luther Forum den Bürgerfragen stellte. Die CDU-Ratsfraktion bezieht in einem Schreiben an Bürgermeister Ulrich Roland nun Stellung.

Für sie „steht eine ganzheitliche Betrachtung der Ausbaustrecke zwischen Essen und Gelsenkirchen-Buer sowie eine stadtverträgliche und bürgerfreundliche Lösung des Projektes an erster Stelle“. Fraktionschef Peter Rademacher: „Dieses kann nur durch einen möglichst langen Tunnel an geeigneter Stelle gewährleistet werden.“

Die hiesigen Christdemokraten bieten „ausdrücklich eine faire, konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der hier wohnenden Bürgerschaft an“.

Rademacher: „Das Bundesministerium für Verkehr hat auf Intervention des MdB Sven Volmering nochmals zugesichert, dass das im Jahre 2011 erarbeitete Angebot für einen kompletten A 52-Ausbau mit einem Tunnel weiterhin Bestand hat, so der Staatssekretär Enak Ferlemann.“

Die gesamte Region – Regionalverband Ruhr, Kreis Recklinghausen und insbesondere die Nachbarstädte Essen, Gelsenkirchen und Bottrop – würden zu Recht dringend den Ausbau der B224 zur A52 fordern. Der CDU-Fraktionsvorsitzende erinnert an ein gemeinsames Positionspapier vom 18. September 2014. Darin „hat eine sehr große Mehrheit der Ratsmitglieder betont, dass gute Verkehrsbeziehungen für Stadt und Region sehr wichtig seien“.

Rademacher zitiert: „Eine Lösung der Verkehrsprobleme auf der B 224 in Gladbecker Stadtgebiet muss daher zwingend die gute Erreichbarkeit der Stadt Gladbeck und der heimischen Unternehmen berücksichtigen und sicherstellen.“ Appell der CDU-Ratsfraktion in dem Schreiben an Roland: „Lassen Sie uns mit einer großen Ratsmehrheit intensiv an einer guten Lösung für Gladbeck arbeiten und in Verhandlungen treten. Dazu stehen wir gerne zur Verfügung – zum Wohle unserer Stadt Gladbeck!“