58 000 haben am Sonntag die Wahl
29.08.2009 | 07:00 Uhr 2009-08-29T07:00:00+0200Die Wahl-Spannung erreicht ihren Höhepunkt: Rund 58 500 Gladbeckerinnen und Gladbecker sind am Sonntag, 30. August, zur Kommunalwahl 2009 aufgerufen. In 22 Wahlbezirken, die mit insgesamt 60 Stimmlokalen ausgestattet sind, können die Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahre ihre Stimme abgeben.
Stimmabgabe in der Zeit von 8 bis 18 Uhr
Die Wahl läuft in der Zeit von 8 bis 18 Uhr. Jeweiliger Stimmbezirk und das Wahllokal sind auf der Wahlbenachrichtigungskarte angegeben, die allen Wahlberechtigten zugesandt wurde.
Zum letzten Mal gibt es in NRW eine zwei-gleisige und parallele Wahl von Bürgermeister und Stadtrat – künftig werden die entsprechenden Amtszeiten entkoppelt.
Für eine neue Amtsperiode von sechs Jahren wird am Sonntag der Bürgermeister gewählt; die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet. Eine Stichwahl ist nicht mehr erforderlich. Sieben Kandidaten bewerben sich um das Spitzenamt.
Zudem werden die 22 Direktkandidaten für den neuen Stadtrat gewählt, der fünf Jahre amtiert. Das Gesamt-Wahlergebnis entscheidet auch über den Einzug von 22 weiteren Rats-Kandidaten, die auf den Reservelisten der einzelnen Parteien und Gruppen zu finden sind. Zehn Parteien und Gruppen bewerben sich um den Einzug in das neue Ratsparlament. Die Rolle des Wahlleiters übernimmt Dr. Wolfgang Andriske.
Prozent-Hürden sind entfallen
Es gibt auch keinerlei Prozent-Hürden mehr, nachdem zuletzt das NRW-Verfassungsgericht solche Regelungen auf kommunaler Ebene für nicht verfassungskonform erklärt hatte. Nach Schätzungen reichen in Gladbeck am Sonntag rund 800 Stimmen, um mit einem Sitz in den Rat einzuziehen. Wie hoch dieses Votum genau sein muss, ist auch von der Wahlbeteiligung abhängig, die zuletzt – im Jahr 2004 – bei 53 Prozent lag.
6100 Bürger haben ihre Stimme bereits per Briefwahl abgegeben (Stand: 27. August); 500 mehr als zum vergleichbaren Zeitpunkt vor der Wahl 2004. Die Wahlumschläge können am Wahltag noch bis 16 Uhr zum Rathausbriefkasten gebracht werden.
530 Helfer in den Wahllokalen und im Rathaus
Rund 530 Helferinnen und Helfer in den Wahllokalen und im Rathaus sorgen am Sonntag dafür, dass die Wahl reibungslos über die Bühne gehen kann. Schon am Wahlabend wird das vorläufige amtliche Endergebnis bekanntgegeben, das endgültig Anfang September bestätigt wird.
Mit zwei Stimmen wählen die Gladbecker am Sonntag nicht allein den Bürgermeister und das Stadtparlament; auch Kreistag und Landrat stehen zur Wahl (weitere zwei Stimmen). Da die Einwohnerzahl im Kreis Recklinghausen die 500 000er-Marke überschreitet, sind im Kreistag 72 Sitze zu vergeben.
Im Ratssaal startet am Wahlabend die Ergebnis-Präsentation auf zwei Leinwänden – ab 18 Uhr darf dort mit einem regen Andrang gerechnet werden. Ausgezählt werden die Stimmen nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Reihenfolge: erst der Landrat, dann der Kreistag und zum Schluss Bürgermeister und Rat. Die Wahlergebnisse können auch unter www.gladbeck.de abgerufen werden.
11:47
ABC versuch
15:39
wieso 10 kmh. dort gilt schrittgeschwindigkeit also nur gang rein und fuss vom gas schon ist die richtige geschwindigkeit erreicht.
13:01
Bin kürzlich mit 16 kmh am Rathaus lang gefahren. Wurde geblitzt. Gestern kam der Strafzettel: 15 Euro.
Haben Sie schon mal mit einem Zeigertacho versucht 10 kmh zu fahren?
Die Geschwindigkeitsbegrenzung dort ist einfach nur bescheuert.
12:54
zu #9
Ich habe mir die Augen gerieben und mußte kurz überlegen, ob ich das selbst geschrieben habe.
Hätte aber von mir sein können
12:03
Wir lassen uns doch alles gefallen.
Nicht mal eine ordendliche Demo bekomen wir hin, geschweige denn den notwendigen Zusammenhalt in der Bürgerschaft.
Wir haben genau die Stadtspitze die wir verdienen, wir sind Duckmäuser und hängen unser Fähnchen in den Wind.
Wir zeigen eher den Nachbarn an wenn der sich ohne Baugenehmigung eine Grillhütte baut statt den Verantwortlichen für die Misere die Stirn zu bieten.
Wir stellen private Autos mit Blitzern in versteckte Ecken und keiner findet sich, der denen mal ordentlich die Meinung sagt.
Im Fernsehen sehen wir täglich, wie Ordnungsamt und Polizei Streife laufen, immer bereit, den kleinsten Bürger zu drangsalieren und zur Raison zu rufen. Widerlich - wie in DDR-Zeiten oder bei den Nazis.
Die deutsche Mentalität aus Kriecherei und Denunziantentum ko.... mich an.
Wer nicht zur Wahl geht oder die bestehenden Zustände unterstützt darf also auch nicht meckern
10:28
Klar, alles zum Kotzen und keiner hat Schuld. Was ich zum Kotzen finde, ist, dass es tatsächlich immernoch ienige Nibelungentreue gibt, die die Herren Zeller, Wedekind, Nickel und Fischbach in Schutz nehmen.
Eine Partei, die solche Selbstbediener weiterhin aufstellt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie verliert. Für mich sind CDU und SPD jedenfalls nicht wählbar.
Dann blieben noch BiG. Linke, Grüne oder FDP.
Oh mann, da hat man die Wahl zwischen dem vielzitierten Not und Elend.
Also, was bleibt? Das einzig wichtige Thema fürGladbecks Zukunft ist und bleibt die B224/A52. Nach meiner Einschätzung sind die Linke und die BiG die einzigen, die eine Heege-Lösung für die beste Lösung halten.
Ist ja schon irgendwie seltsam, dass man Altkommunisten (ich meine damit nicht die BiG) wählen muss, um zur Vernunft zurückzukehren. Das scheint mir unvernünftig...
21:26
derartunterstellungen
und verleumdungen
einfach nur zum KOTZEN
19:57
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19:56
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