27 Klassen für neue i-Dötze

Die katholische Lambertischule an der Kirchstraße in Stadtmitte erhielt 50 Anmeldungen von neuen Erstklässlern. Laut Einschulungsplan der Verwaltung sollen im Sommer letztlich aber 72 i-Dötze aufgenommen werden
Die katholische Lambertischule an der Kirchstraße in Stadtmitte erhielt 50 Anmeldungen von neuen Erstklässlern. Laut Einschulungsplan der Verwaltung sollen im Sommer letztlich aber 72 i-Dötze aufgenommen werden
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Was wir bereits wissen
Die Verwaltung hat die Vorschlagsliste für den Schulausschuss erstellt. Durch Fusion verringert sich die Anzahl von elf auf neun Grundschulen.

Gladbeck..  Mit Beginn des neuen Schuljahres im Sommer werden die 2013 für die Schulentwicklung beschlossenen Einschnitte in die Grundschullandschaft fortgesetzt. Die Anzahl der Grundschulen verringert sich dann von elf auf noch neun Primarschulen. Die Anzahl der Schulstandorte im Stadtgebiet bleibt aber zunächst bestehen, da die Pestalozzi- (Hauptstandort) und Käthe-Kollwitz-Schule als Verbundschule, sowie die Vinzenz- und Uhlandschule als neue Groß-Grundschule zusammengelegt werden.

Insgesamt 589 Kinder haben die Eltern an einer der Gladbecker Grundschulen im Dezember angemeldet, im Vorjahr waren es noch 611 Kinder. Damit bestätigt sich der gemäß der Einwohnerdaten erwartete Rückgang der Grundschülerzahlen, der allerdings etwas geringer ist als 2012 von der Verwaltung mit 562 Kindern für 2015 prognostiziert wurde.

Die Stadt als Schulträger rechnet aktuell indes mit einer Ausgangszahl von 615 Kindern und 27 Eingangsklassen für das neue Schuljahr, weil neun Kinder noch nicht schulisch versorgt seien sowie weitere Zuweisungen von Flüchtlingskindern erfolgen können.

Nicht alle Wünsche werden erfüllt

Die Zahl der Eingangsklassen wird durch die so genannte kommunale Richtzahl festgelegt. Sie ergibt sich, indem die Zahl der Einschulungskinder durch 23 geteilt wird. Würde die Stadt mit den tatsächlichen vorliegenden Anmeldungen rechnen, ergäbe sich die Zahl von knapp 26 Eingangsklassen. Aus diesem Grund soll der Schulausschuss die Verwaltung, wenn nötig, ermächtigen, in Abstimmung mit der unteren Schulaufsichtsbehörde (Kreis) die Anzahl der Klassen an einer Schule zu reduzieren.

Wie anhand der Tabelle rechts ersichtlich wird, können auch für das neue Einschuljahr nicht alle Anmeldungswünsche berücksichtigt werden, da zum Beispiel an der Regenbogenschule in Mitte-Ost mehr Anmeldungen vorliegen, als tatsächlich berücksichtigt werden können. Andere Schulen haben deutlich weniger Anmeldungen als vorgegeben. Im Besonderen fällt hier die Lambertischule in Stadtmitte auf, die mit 50 Anmeldungen 22 Kinder unter dem Soll liegt. Entsprechend werden Zuweisungen von an anderen Schulen angemeldeter Kinder erfolgen müssen.

Die von vielen Eltern sicherlich sehnlich erwartetete Nachricht, ob ihr Kind die Wunschschule besuchen kann, wird erst ab Mitte April im Briefkasten liegen: Die Leitungen der Gladbecker Grundschulen sind angewiesen, ab dem 14. April die Schulaufnahmeentscheidungen zu treffen. Eine besondere Aufgabe erwartet dann die Schulgemeinde in Butendorf, der Name der neuen Groß-Grundschule soll noch bestimmt werden.