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1932 wurde auf Moltke 1/2 die Förderung eingestellt

Mit dem Moltke-Pütt begann eine neue Epoche
Gladbecks erste Schachtanlage Graf Moltke 1 /2 aus der Luft im Jahr 1926. Vorn links ist die Horster Straße zu erkennen.Foto: Ulla Michels

Zur Jahrhundertwende kam es zur Fusion der Gewerkschaft Graf Moltke mit der Aktiengesellschaft Steinkohlenbergwerk Nordstern.

Die neue Gesellschaft vollendete die kurz zuvor eingeleiteten Investitionen: Eine elektrische Zentrale für Licht und Kraft wurde gebaut, eine neue Verladung und Sieberei wurden errichtet, der Zechenbahnhof erweitert und die Bewetterung verbessert. Ab Mai 1900 begannen die neuen Eigentümer 1,5 km südwestlich an der Schwelle zu Brauck mit dem Bau einer neuen Schachtanlage und teuften Schacht 3, ab Juni 1902 auch Schacht 4 ab.

Nachdem es 1907 eine Verschmelzung der Nordstern AG mit der Phönix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb gegeben hatte, wurde auf Moltke 1/2 noch einmal investiert: Die Tagesanlagen wurden erneuert und erweitert, unter Tage wurden beide Schächte tiefer bis auf die 4. Sohle gelegt. Trotzdem: 1921 wurde die Kokerei stillgelegt. Und nachdem Moltke 1926 an die Vereinigte Stahlwerke AG ging, baute man den Standort 3/4 zur Großschachtanlage aus. Folge: Auf Moltke 1/2 wurde 1932 die Förderung eingestellt. Fortan wurde auf Moltke 3 /4 zentral gefördert. Aber noch lange diente der erste Pütt als Seilfahrtsstandort. Fortsetzung folgt

Georg Meinert

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Mit dem Moltke-Pütt begann eine neue Epoche
Mit dem Moltke-Pütt begann eine neue Epoche
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2015-01-24 11:57
Gladbeck