1667 Bürger haben Einwende gegen Bau der A 52 in Gladbeck

Die B 224 auf Gladbecker Gebiet soll zur Autobahn ausgebaut werden.
Die B 224 auf Gladbecker Gebiet soll zur Autobahn ausgebaut werden.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nicht nur Gladbecker haben geschrieben. Auch aus Essen, Bottrop, Gelsenkirchen und anderen Städten kamen Einwende. Pläne lagen im Rathaus aus.

Gladbeck..  Bei der Stadt Gladbeck sind aus der Bürgerschaft insgesamt 1667 Einwendungen zum Ausbau der A 52 im Rahmen des von der Bezirksregierung Münster eingeleiteten Planfeststellungsverfahrens eingegangen.

Die Planunterlagen lagen für einen Monat zur öffentlichen Einsicht vom 7. Januar bis 6. Februar 2015 im Neuen Rathaus aus (ebenso in Dorsten und Bottrop). Innerhalb dieser Frist haben etwa 250 Personen in Gladbeck die Gelegenheit zur Einsicht genutzt.

Zwei Wochen nach der öffentlichen Auslegung endete für die Bürger die Frist zur Abgabe möglicher Einwendungen. Bei der Stadt Gladbeck sind 1366 Einwendungen von Gladbecker Bürgern eingegangen, zudem 224 von Personen aus Essen, 31 aus Bottrop, 11 aus Gelsenkirchen und 35 von Bürgern anderer Städte.

Bei den Einwendungen wurden überwiegend Vordrucke von bürgerschaftlichen Gruppen und Initiativen genutzt. Zudem wurde auch die auf der Homepage der Stadt Gladbeck eingestellte Einwendung oft heruntergeladen und verwendet. Im Stadtplanungs- und Bauausschuss am 5. März wird die Stadt ihre eigene Stellungnahme vorstellen und erläutern.