1.1.15: wichtiger Stichtag auch bei der Rente

Zum Jahresbeginn 2015 haben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung verschiedene Änderungen ergeben, auf die Uwe Zulauf, Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund, hinweist. So sinkt der Beitragssatz zur Rentenversicherung ab 1. Januar 2015 um 0,2 Prozentpunkte von 18,9 auf 18,7 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steigt in den alten Bundesländern von monatlich 5950 auf 6050 Euro.

Auf dem Weg zur Rente mit 67 steigen die Altersgrenzen weiter an. So steigt die Regelaltersgrenze für 1950 geborene Versicherte, die 65 werden und für die keine Vertrauensschutzregelungen gelten, um einen Monat auf 65 Jahre und vier Monate.

Der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung sinkt von 85,05 auf 84,15 Euro im Monat. Der Höchstbeitrag für freiwillig Versicherte steigt von 1124,55 auf 1131,35 Euro pro Monat. Freiwillig Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung können alle zahlen, die – unabhängig von der Staatsangehörigkeit – ihren Wohnsitz in Deutschland haben, mindestens 16 Jahre alt sind und nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen. Eine Altersvollrente dürfen sie allerdings noch nicht beziehen. Änderungen ergeben sich auch bei der Kranken- und Pflegeversicherung (WAZ berichtete).