Workcamp mit Teilnehmern aus Butera und Szprotawa
04.06.2009 | 19:51 Uhr 2009-06-04T19:51:00+0200Gevelsberg. Die Stadt Gevelsberg ist eine von 13 Städten in NRW, die für die Teilnahme am „ewoca”-Projekt ausgewählt wurde.Ab sofort können sich interessierte Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren dafür bewerben.
Das Projekt ist vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) initiiert worden und wird von der Mercator Stiftung in Essen finanziell unterstützt. Der Name ewoca steht für drei dreiwöchige europäische Workcamps, die jeweils im Sommer 2009, 2010 und 2011 stattfinden werden. Die Workcamps sollen Jugendlichen aus drei verschiedenen europäischen Ländern die Möglichkeit zu interkulturellem Austausch bieten.
Jeder der drei Partner – Gevelsberg, Butera und Szprotawa – ist einmal durchführende und gastgebende Organisation. Gastgeber des diesjährigen und ersten Workcamps ist die Stadt Gevelsberg, im nächsten Jahr folgt Butera und den Abschluss bildet schließlich Szprotawa.
Im Rahmen des Projektes soll unter Berücksichtigung nachhaltiger Entwicklung im Bereich Umweltschutz unter anderem die Naturspielfläche Hellerfeld erweitert und ausgebessert werden. Die gemeinsame Arbeit auf der Spielfläche wird durch erfahrene Mitarbeiter der Technischen Betriebe angeleitet und betreut.
Unterbringung erfolgtim Städt. Jugendzentrum Ziel ist es, junge Leute aus den drei verschiedenen Ländern in einem sinnvollen Arbeitsprojekt zusammen zu bringen und zu einem internationalen Gruppenleben beizutragen, in dem Freizeitaktivitäten und Verpflegung von der Gruppe mitbestimmt und gemeinsam organisiert werden. Junge Menschen erhalten so die Möglichkeit ihr Gastland und sich selbst in ihrer kulturellen Vielfalt besser kennen und verstehen zu lernen.
Die gemeinsame Unterbringung erfolgt im Städt. Jugendzentrum vom 27. Juli bis 14. August. Die Campsprache ist Englisch - aber auch das Reden mit „Händen und Füßen” ist erlaubt und führt oft genug zum Erfolg!
Teilnehmer des diesjährigen Workcamps haben für die zwei darauffolgenden Camps in Italien und Polen ein so genanntes „Vorbuchungsrecht”, wobei auch eine Teilnahme nur in diesem Jahr grundsätzlich möglich ist. Lohn gibt es zwar keinen, aber dafür sind Unterbringung, Verpflegung sowie diverse Ausflüge in die Umgebung (z. B. Freizeitpark, Skihalle, Köln, Centro Oberhausen usw.) kostenfrei.
Die Gruppe wird während der gesamten Dauer des Camps pädagogisch betreut. Wer also zwischen 16 und 21 Jahre alt ist und Lust hat, an diesem gemeinnützigen Projekt mitzuwirken, neue Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen - also Interesse an der Idee Workcamp hat - kann sich im Jugendzentrum unter 02332/557017 bei Katja Kirchhoff-Klamroth für die Teilnahme bewerben.
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