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Werner Bloemer - ein Fels in der Brandung

01.02.2009 | 20:56 Uhr

Gevelsberg. (wp) Der 33. Träger des karnevalistischen Hippendorf-Ordens für Freude und Frohsinn heißt Werner Bloemer, und ist Redakteur der Westfalenpost. Samstag Abend wurde der neue Ordensträger mit allem karnevalistischen Pomp gefeiert.

Rappelvoll war der Saal im Zentrum für Kirche und Kultur zur Verleihung des "Ordens für Freude und Frohsinn" der KG Hippendorf. Aller Augen richteten sich auf WP-Redakteur Werner Bloemer, den Star des Abends und 33. Ordensträger. Fotos: Ralf Sichelschmidt Für Paul Werner Herguth und die Ordensverleihung beugte der aufrechte Werner Bloemer ausnahmsweise sein Haupt.Der Ordensträger, Prinzenbegleiterin Cindy, Brigitte I., Gerd III., Prinzenbegleiter Daniel nach der Ordensverleihung. Werner Bloemer träumt offensichtlich gerade von seinem baldigen Ruhestand.v. l. Weihnachtsmann Hubertus Kramer, Bürgermeister Claus Jacobi, Praktikant Michael Eckhardt, im Hintergrund die übereifrige Putzfrau Kirsten Niesler.

Werner Bloemer hat viele Fans, und so war der mit Clowns dekorierte Saal im Zentrum für Kirche und Kultur rappelvoll zur Ordensverleihung. Auch die Ritter von Hopfen und Malz waren da und brachten Ritter Werner ein persönliches Geschenk: eine transparente Raucherkabine, neben den Redaktionsschreibtisch zu stellen.

Der neue Ordensträger führte dann seinem Publikum die Hektik zur Vorweihnachtszeit in der Gevelsberger Redaktion vor Augen: Da muss der Praktikant aus Ennepetal (Michael Eckhardt, Ordensträger 2008) angelernt werden zum Aschenbecher leeren, Bier holen und PC anschmeißen. Eigentlich will er aber in Gevelsberg lernen, wie man als Bürgermeister eine einzige Straße zehnmal einweihen kann und jedesmal in die Zeitung kommt.

Der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi fragt nach dem Fotografen für seine fünf Pressekonferenzen des Tages. Zwischendurch bimmelt das Telefon und dann staubt auch noch die Putzfrau (Kirsten Niesler) das "museale Mobiliar" ab, das aber kein Möbel ist, sondern der Redakteur. Nächster Gast ist der Nikolaus alias Landtagsabgeordneter Hubertus Kramer, der sich mit dieser Rolle bei ProCity ein Zubrot verdient. Er berichtet über die geplante "Abwrackprämie für Abgeordnete." Claus Jacobi rechnet sofort nach, wie erfreulich hoch die Prämie für Gevelsberg und Ennepetal wäre.

Werner Bloemer bleibt Fels in der Brandung: "Setz dich erst mal hin und trink ein Bier." Stadtbrandmeister Rüdiger Schäfer bekommt aber einen Tadel: "Ich hab dir schon zigmal gesagt, Großbrände nur zwischen 10 und 11 Uhr vormittags. Trink dir erst mal ein Bier." ProCity-Vorstand Werner Tasbier wird erst von der Putzfrau in Beschlag gelegt und will dann auch noch eine Pressekonferenz zum Weihnachtsmarkt. Nichts bringt Werner Bloemer aus der Ruhe. Die Mail, dass er den Pulitzer-Preis bekommen soll, kommentiert er: "Diesen Preis nehme ich nicht an." Als PWH ihm aber den Orden für Freude und Frohsinn anträgt, ist er sofort dabei und die feierliche Ordensverleihung nimmt ihren Lauf.

Dieser Redaktionsalltag machte auch dem Publikum Spaß. Dieter Hellwig, Präsident der KaGe Grün-Weiß lobte: "Im Wilden Westen hat man die Reporter erschossen, hier bekommen sie Orden." Don Cataldo und seine Tanzgruppe "Don Bosco" brachten südliches Temperament mit, die Funkenmarichen Jennifer und Eva wirbelten nur so über die Bühne, die Frauengruppe der KG Hippendorf wuselte als Fliegenschwarm um ein Pferd herum, die Herren gaben ein Seemanns-Ballett, "Hausmeister" Herbert Laake stieg in die Bütt und das Prinzenpaar Gerd III. und Brigitte I. ließ Orden, Rosen und Prinzensecco regnen, und es brachte seinem Volk gar ein Ständchen. Begleitet wurden die Tollitäten vom Fanfarenzug der "Alt-Vogelsanger". Robert Schiborr hatte einen Prinzenauftrag erfüllt und für Hubertus Kramer ein "abstraktes" Gemälde des Prinzenpaares geschaffen, das für einen guten Zweck versteigert werden soll. Musikalisch begleitete das närrische Treiben den ganzen Abend über gut gelaunt der Hippendorfer Hausmusikant "Alfred".

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Von Kirsten Niesler

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