Vier neue Familienzentren geplant
05.10.2007 | 00:00 Uhr 2007-10-05T00:00:00+0200Gevelsberg. (hbr) Die Kindertageseinrichtungen Silschede, Vogelsang, St. Engelbert und Habichtstraße sollen zusätzlich bereits bestehenden AWO-Familienzentrum Schultenstraße zu Familienzentren ausgebaut werden. Dies ist das Ergebnis einer zwischen Jugendv
Die Landeregierung hatte auf Basis eines Schlüssel für Kinder bis sechs Jahren ein festes Kontingent für jeden Jugendamtsbezirk ermittelt. Bis 2012 können demnach in Gevelsberg vier weitere Familienzentren, die ein erweiteretes Angebot bieten, gebildet werden, die jeweils vom Land zertifiziert und eine Förderung von 12 000 Euro pro Jahr erhalten können. Darüber hinaus sieht das geplante Kinderbildungsgesetz (KiBiz) vor, dass mehrere Familientageseinrichtungen im Verbund ein Familienzetrum bilden. Dabei erhält aber nicht jede Einrichtung die entsprechende Förderung, sondern nur der Verbund gemeinsam.
In einer Trägerkonferenz sowie einer Leiterinnenrunde der KiTas wurden die Auswahlkriterien für die Einrichtung der Zentren festgelegt: 1. Vorschläge der örtlichen Kindergartenträger, 2. Gewährleistung der Trägervielfalt, 3. breite örtliche Verteilung, 4. Konzeptvielfalt.
Auf diesre Grundlage verständigten sich die Beteiligten auf die Einrichtung der fünf Familienzentren: Die AWO-KiTa Schultenstraße hat nach einjähriger Testphase Anfang Juni die Zertifizierung als Familienzetrum erhalten und wird diesen Status zunächst bis 2011 beibehalten. Die AWO plant, zum Beginn des kommenden Kindergartenjahres 2008/09 auch die KiTa in Silschede zum Familienzentren auszubauen. Zum gleichen Zeitpunkt möchte dies die Ev. Kirchengemeinde mit ihrer Einrichtung am Vogelsang umsetzen. Ein Verbund mit Berge ist dabei nicht vorgesehen, wohl aber eine individuelle Kooperation zwischen beiden Einrichtungen. Der Städtische Kindergarten Habichstraße soll zum Kindergartenjahr 2009/10 zum Familienzentrum ausgebaut werden.
Offen ist noch der Starttermin für die Kath. Kindertageseinrichtung St. Engelbert. Dort soll aber trotz der Nähe zur KiTa Schultenstraße - um die Trägervielfalt zu gewährleisten - ein Familienzentrum entstehen. Weil aufgrund der geringen Größe die personellen Leitungskapazitäten in St. Engelbert nicht ausreichen, wird eine Kooperation mit dem Kath. Kindergarten Liebfrauen eingegangen. Der Jugendhilfeausschuss wird über den Vorschlag der Verwaltung in seiner nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag, 11. Oktober, ab 17 Uhr beraten.
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