Trödelmarkt für West-Papua kam gut an: Voller Erfolg!
20.11.2007 | 18:37 Uhr 2007-11-20T18:37:02+0100Gevelsberg. (wp) Trödeln für den guten Zweck. Dieses Motto machten sich zahlreiche Papua-Freunde zu eigen und sorgten für überaus reges Treiben beim ersten Trödelmarkt der Schülerhilfe West-Papua im Zentrum für Kirche und Kultur.
Erst im vergangenen Jahr wurde aus der Schülerhilfe West-Papua des Kirchenkreises Schwelm eine richtige Stiftung, die mit rund 20 000 Euro pro Jahr Schüler und Studenten in West-Papua auf ihrem Bildungsweg unterstützt.
Als eben solche Stiftung wollte sich die Schülerhilfe nun auch bei den Gevelsbergern einen Namen machen und etwas Geld in die Spendenkasse bringen. Nach der Teilnahme am Folklorefest in Schwelm entschieden sich die Mitglieder dieses Mal für einen Trödelmarkt.
Die Idee kam an. Insgesamt 33 Stände füllten den großen Saal des Zentrums für Kirche und Kultur an der Südstraße. Unter anderem beteiligten sich der Frauenkreis Kontakte Mitte, die Italienische Mission, die Jungen Alten, die Konfirmanden, der CVJM Altenvoerde, der Männerkreis Altenvoerde sowie viele Privatpersonen, die der Schülerhilfe freundschaftlich verbunden sind. Darunter auch das Schwelmer Missionarsehepaar Klaus und Erika Reuter, das als Mitorganisator des Trödelmarkts stolz auf die zahlreichen Schwelmer Trödler und Besucher war, die (wie natürlich auch andere Teilnehmer) selbstgebackenen Kuchen mit über den Berg gebracht hatten.
Bereits im Vorfeld konnten sich die Organisatoren über mangelnde Unterstützung nicht beklagen. "Einige Bürger haben sich gemeldet und etliche Dinge für den Trödel gespendet. Außerdem wurden uns viele Kuchen und der Waffelteig kostenlos zur Verfügung gestellt", freute sich der 1. Vorsitzende der Stiftung, Gevelsbergs Altbürgermeister Dr. Klaus Solmecke, über die Anteilnahme.
Obgleich es der erste Trödelmarkt der Stiftung war, wurde die Aktion mehr als gut angenommen. Man könne sich wirklich nicht beklagen, sagte Klaus Solmecke: "Es waren so viele Besucher da. Wir werden den Trödel ob der positiven Resonanz auf jeden Fall noch einmal veranstalten." Sein Dank galt auch dem Vorstand des Zentrumsvereins, der überall mit anfasste, wo Not am Mann war.
70 Prozent der Einnahmen gehen an die Stiftung, 30 Prozent durften die Händler behalten. Viele zeigten sich hier jedoch spendabel und stifteten ihre gesamten Einnahmen.
0mitdiskutieren