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Taubenväter und Bürgermeister richten Spendenkonto für Flüchtlinge ein

23.01.2015 | 06:00 Uhr
Taubenväter und Bürgermeister richten Spendenkonto für Flüchtlinge ein
Rund um das Thema Flüchtlinge drehte sich der Neujahrsempfang der Stadt Gevelsberg im Zentrum für Kirche und Kultur. Bürgermeister Claus Jacobi bei seiner Begrüßung.Foto: Klaus Bröking

Gevelsberg. Den Menschen, die vor Krieg, Angst und Terror aus ihrer Heimat fliehen mussten und die nun in dieser Stadt Schutz und Sicherheit suchen, widmete Bürgermeister Claus Jacobi – unterstützt durch Ehrengast und Festredner Rupert Neudeck – den Neujahrsempfang 2015.

Die deutsche Sprache zu erlernen, die Gepflogenheiten und Kultur in der neuen Heimat kennenzulernen, Nachbarschaften und weitere Kontakte zu knüpfen – dies seien wichtige Aspekte, um Akzeptanz in der Bevölkerung erfahren und neue Lebensperspektiven in Gevelsberg entwickeln zu können. Hilfe und konkrete Betreuungsangebote für Flüchtlinge zu schaffen, soll dabei ideell und finanziell als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden, heißt es aus dem Rathaus. Der Vorstand der Taubenväter - Menschen helfen Menschen e.V. und Bürgermeister Claus Jacobi haben darum die Spendenaktion „Gevelsberg gemeinsam“ ins Leben gerufen.

1670 Euro in der Spendendose

Die Gäste des Neujahrsempfanges am vergangenen Sonntag waren sofort bereit, sich der guten Sache anzuschließen. Neben den zugesicherten Großspenden der Unternehmerin Frau Doris Entrup (DEH GmbH & Co. KG), der Vollmann Group, der Unternehmerfamilie Klaus Heinz, des Zahnarztes Bernd Vollmann und der Gebauer GmbH & Co. KG sowie dem Honorarverzicht der engagierten Moderatorin Christiane Tovar zu Gunsten des gemeinsamen Projektes, konnten die vier fleißigen Helferinnen des Evangelischen Kindergartens Berge sage und schreibe 1670 Euro mit ihren Spendendosen sammeln.

Mit den Spendengeldern wird insbesondere ein Sprachförderkonzept für Flüchtlinge in Gang gesetzt, das über das gesetzliche Förderangebot hinausgeht und den betroffenen Menschen zugleich Tagesstruktur und soziale Kompetenz im deutschen Alltag vermittelt.

Trotz der schon großen Spendensumme ist weiterhin jeder Euro gefragt. Denn die Taubenväter und die Stadt Gevelsberg wollen das in dieser Form bislang einzigartige Sprachförderkonzept für alle Flüchtlinge in der Stadt umsetzen. Dazu sind kleine wie große Spenden willkommen und erforderlich. Gleichzeitig soll gemeinsam mit Interessierten ein Netzwerk von Patenschaften der Stadt initiiert werden, in dem Gevelsberger Bürger und Familien ganz konkret auf Flüchtlinge zugehen, den Alltag mit ihnen teilen und sie unterstützend an ihrem Leben teilnehmen lassen. Wer sich persönlich in der Flüchtlingshilfe vor Ort engagieren möchten, kann sich bei der Stadt Gevelsberg, bei Jasmin Breer, Büro für Vielfalt und Zukunftschancen, melden. Kontakt:  02332/771-280, jasmin.breer@stadtgevelsberg.de.

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2015-01-23 06:00
Gevelsberg